Neue Förderungen für umweltfreundlichen Verkehr

Unternehmen können ab sofort um Förderungen für "betriebliche Verkehrsmaßnahmen" einreichen

Wien (PWK665) - Einen neuen Förderungsschwerpunkt "Betriebliche Verkehrsmaßnahmen" haben Wirtschaftskammer Österreich, WIFI und Umweltministerium entwickelt. "Optimieren Unternehmen ihren Betriebsstandort und ihre Baulichkeiten, nutzen sie Betriebsflächen und Fahrzeuge effizienter, stellen sie den Fuhrpark auf umweltverträglichere Technologien um oder rationalisieren sie Transportvorgänge, dann können sie Förderungen bei der Kommunalkredit Austria beantragten", teilt Doz. Stephan Schwarzer, Leiter der Abteilung für Umwelt-, Energie- und Infrastrukturpolitik in der WKÖ, mit. Die Einreichunterlagen sowie erfolgreiche Projektbeschreibungen sind unter http://wko.at/up verfügbar. Der erste Bundesländer-Informationstag findet am 22. Oktober in Vorarlberg statt.

Die neue Förderungsschiene ist auf die vier Bereiche "Mitarbeiter und Kunden", "Logistik", "Fuhrpark" und "Dienstwege" ausgerichtet. "Kleine und mittlere Betriebe im produzierenden Bereich werden Mobilitätskonzepte eher für die Umstellung des Fuhrparks und die Optimierung der Logistik erstellen. Betriebe mit hoher Mitarbeiter-oder Kundenfrequenz werden vermehrt Schwerpunkte bei Arbeits- oder Gästewegen setzen", so Schwarzer. Bei der Ausarbeitung des Konzeptes hilft der vom Umweltministerium und der WKÖ herausgegebene Leitfaden "Betriebliches Mobilitätsmanagement - Erfahrungen des Modellvorhabens Sanfte Mobilitätspartnerschaft”. Die Erstberatung an Ort und Stelle besorgt die Wirtschaftskammer (WIFI).

Die umweltrelevanten Investitionskosten müssen mindestens 10.000 Euro betragen. Standardmäßig beträgt die Förderung max. 30% der gesamten umweltrelevanten Investitionskosten. Mobilitäts- und Verkehrskonzepte werden höchstens im Ausmaß von 50% der Förderbasis gefördert, Nebenkosten (Software etc.) höchstens zu 20%.

"Entscheidendes Kriterium ist die CO2-relevante Umstellung von Transportsystemen und Fuhrparks. Dieses Ziel soll auch durch betriebliche Investitionsmaßnahmen zur Forcierung des öffentlichen Verkehrs sowie des Rad- und Fußgängerverkehrs oder von Verkehrsinformations- und Logistiksystemen erreicht werden. Betriebsflächen, auf denen derzeit Fahrzeuge abgestellt werden, können produktiv genutzt werden", rechnet Schwarzer vor. (hp)

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