Wochenend-Tipp: "Der Pendler" im Bezirksmuseum 14

Sonntag: Erinnerung an eine einstige Bahnverbindung

Wien (OTS) - Das Bezirksmuseum Penzing in Wien 14., Penzinger Straße 59, informiert in der Sonderausstellung "Der Pendler" über einen im Zeitraum von 1927 bis 1972 zwischen Hütteldorf-Hacking und Unter-Purkersdorf fahrenden Kurzzug. Mit Bildern, Modellen und sonstigen Schaustücken erinnert das Bezirksmuseum an die einstmalige Bedeutung dieser Zugsverbindung. Fahrgäste konnten in der Stadtbahn-Station "Hütteldorf-Hacking" in den "Pendler" steigen und gelangten alsdann zügig in die Umgebung von Wien. Die Sonderausstellung und alle weiteren Sammlungen des Penzinger Bezirksmuseums sind Sonntag von 10 bis 12 Uhr sowie Mittwoch von 17 bis 19 Uhr zu sehen, der Eintritt ist frei.

In der neuen Schau "Der Pendler" (Laufzeit: bis Ende Dezember 2003) wird mit Bildansichten der frühere Streckenverlauf der Bahn dargestellt. Ein Relief zeigt einen Abschnitt der Strecke mitsamt den "pendelnden" Zügen. Die Besucher lernen die einst eingesetzten Antriebsfahrzeuge kennen, der Bogen reicht vom "Benzin-Triebwagen" bis hin zu Dampf- und E-Lokomotiven oder "E-Triebwagen". Unter den Exponaten befinden sich auch hübsche Modelle von Lokomotiven ("Lokparade") und alte Fahrpläne. Die Ausstellung ist für alle Eisenbahnfreunde von Interesse, gilt doch der "Pendler" bei Kennern als ein "Vorläufer des modernen Nahverkehrs". Eine spezielle Positionierung der Lok machte ein zeitraubendes "Umspannen" des Zugfahrzeuges entbehrlich. Der Platz der Lokomotive befand sich stets in der Mitte des Zuges, der "Pendler" war dadurch mit geschobenen und gezogenen Wagen unterwegs.

Allgemeine Informationen:
o Bezirksmuseum Penzing:
http://www.wien.gv.at/ma53/museen/bm14/index.htm

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