AKNÖ-Benzinpreiserhebung: Billige Tankstellen "wandern" nach Westen

Wien (AKNÖ) - Auch im September führte die AKNÖ eine aktuelle Benzinpreiserhöhung in Niederösterreich durch. Landesweit waren dabei beachtliche Preisspannen zu beobachten. So beläuft sich diese bei Super Plus und Eurosuper auf bis zu 23,5 Prozent, bei Normalbenzin sogar auf 32, 9 Prozent. Rund 25 Prozent Preisunterschiede herrschen bei Diesel.

Generell ist ein Trend besonders augenscheinlich: Es gibt eine klare Verschiebung jener Bezirke, wo billiger getankt werden kann. War das zuletzt noch im südlichen Niederösterreich wie in den Bezirken Mödling und Baden der Fall, ist Tanken jetzt im Westen, wie beispielsweise in Amstetten, Tulln, Melk, Scheibbs und St. Pölten günstiger.

Nach wie vor unverändert ist der mangelnde Benzinpreis-Wettbewerb im Waldviertel, wo es kaum Preisunterschiede bei den diversen Anbietern gibt. Ähnlich ist die Situation auch an den Autobahn-Tankstellen, wo der Sprit traditionell mehr kostet.

Die billigen Bezirke: Amstetten und Hollabrunn (beide nur bei Diesel), Lilienfeld, Melk, Scheibbs, St. Pölten, Tulln, Wiener Neustadt.

Die teuren Bezirke: Waldviertel (Gmünd), Waidhofen/Thaya, Zwettl, Horn, Krems), sowie Bruck/Leitha, Hollabrunn, Korneuburg und Mistelbach.

Heizöl: Befragt wurden auch 55 niederösterreichische Heizölhändler nach deren Preisgestaltung. Und nach wie vor wird von fast allen Anbietern eine Zustellgebühr bzw. eine Tankwagenpauschale von bis zu 26 Euro eingehoben. Eine Tatsache, die schon lange von der Niederösterreichischen Arbeiterkammer als ungerecht bezeichnet und deshalb scharf kritisiert wird.

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