CO Wutte: "Strutz mitverantwortlich für FP-Chaos"

Unter zunehmender Realitätsverweigerung leidet offensichtlich der freiheitliche Landesparteiobmann Strutz, wenn er nicht erkennt, wer und was Auslöser für den Bruch der Koalitionszusammenarbeit auf Bundesebene war. "Allen Bürger dieser Republik ist völlig klar, dass es der bewußte Zerstörungstrieb einiger freiheitlicher Funktionäre gewesen ist, der das vorzeitige Ende der Koalition herbeigeführt hat", so CO Dr. Klaus Wutte. Strutz‘ Aussage, die ÖVP hätte die Koalition mutwillig aufgelöst, sei ein "naiver Verdrängungsmechanismus". Dies insbesondere deshalb, weil es bedauerlicherweise die Kärntner Freiheitlichen waren, die ein gerüttelt Maß zur Entwicklung der Bundes-FPÖ und zum derzeitigen Scherbenhaufen beigetragen haben, betont Wutte.

Immerhin war es FP-Landesgeschäftsführer Scheuch aus Kärnten, der die freiheitlichen Regierungsmitglieder mit seiner letztklassigen Aktion in Knittelfeld zur Aufgabe "ermunterte", erinnert Wutte. Die Verantwortung für die anstehenden Neuwahlen trage auch deshalb die FPÖ, da der frühere Clubobmann Westenthaler
offen eingestehen mußte, keine Mehrheit mehr für die gemeinsame Bundesregierung im Parlament sicherstellen zu können. "Neben Achatz, Windholz und Konsorten, waren es insbesondere die freiheitlichen Mandatare Kärntens rund um Landesparteiobmann Strutz, die diese Mehrheit nicht mehr aufrecht erhalten wollten", so Wutte abschließend.

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