Meisterkürschner fördern Modetalente an österreichischen Ausbildungsstätten

Sieger des 4. Austrian Creative Fur Design-Wettbewerb stehen fest

Wien (PWK663) - Eine strahlende Sieger brachte der zum vierten Mal stattgefundene Austrian Creative Fur-Design-Wettbewerb mit Yvonne Schmidhuber aus Wien. Sie konnte mit einem Modell überzeugen, das sich vor allem durch seine Verbindung von Design und Funktionalität auszeichnet und eine neue, gedankenreiche Verbindung zum Veranstaltungsmotto "Ein Wintertag in Paris" herstellt. Nach Paris geht auch die Reise der Gewinner, der mit Platz eins einen Trip in die europäische Modemetropole zur weiteren Inspiration gewonnen hat. "Dieser Wettbewerb stellt auch heuer wieder eine ideale Plattform dar, jungen Talenten der österreichischen Modeschulen die Möglichkeit zu bieten, zu zeigen, wie sie Pelz in der heutigen, vom Umweltgedanken geprägten Zeit, sehen", betonte der Bundesinnungsmeister der Kürschner, Hans Parzer anläßlich der Abschlussveranstaltung bei Peugeot Wien. Gefragt waren ausschließlich Entwürfe aus Lamm, Kanin und Ziege, da diese Felle als Nebenprodukt der Nahrungskette ohnehin zur Verfügung stehen.

Mit 119 eingereichten Entwürfen von 97 Schülern beziehungsweise Studenten von den Modeausbildungsstätten Österreichs, die Mitte Juli 2002 auf 17 reduziert wurden, konnte die prominente Wettbewerbsjury aus einer Reihe beachtlicher Designs wählen. Ausgewählt wurden Entwürfe von den Besuchern der Ausbildungsstätten: Akademie für Bildende Kunst, der HBLA für Mode- und Bekleidungstechnik in der Michelbeuerngasse, HBLA für Modedesign und Produktgestaltung in der Hetzendorferstraße und der HBLA für Mode- und Bekleidungstechnik in der Herbststraße.

Mit diesem kreativen Ideenaustausch zwischen Schülern und Kürschner schaffe die Innung eine ideale Möglichkeit um hochaktuell zu sein und mögliche Trends aufzuspüren. "Gerade in der Mode ist das überlebenswichtig. Die Jungen machen Trends, die Meister geben ihr Handwerk weiter. Das ist wichtig um am Ball zu bleiben", so Parzer. Auch in Zukunft solle es daher gelingen den Drang der Jugend zu unkonventionellen Kreationen und Verarbeitungsmethoden mit der Erfahrung der Meisterkürschner zu einer geradezu idealen Symbiose zusammenzuführen. Das Ergebnis des diesjährigen Wettbewerbes bestätige eindrucksvoll, daß es eine Reihe "junger Modeschöpfer" gibt, die aufgrund ihres Talentes und ihres Engagements alle Voraussetzungen für eine glanzvolle Zukunft haben. (us)

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