LR Rein: Vielfältige Impulse für Vorarlbergs Wirtschaft

Land setzt auf Aus- und Weiterbildung und auf F&E

Bregenz (VLK) - Die Vorarlberger Landesregierung verfügt
über ein Bündel wirtschaftspolitischer Maßnahmen, um der gegenwärtig flauen Konjunkturentwicklung entgegen wirken zu können. Es gehe darum, nicht nur einen Beitrag zur
Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit der heimischen
Wirtschaft zu leisten, sondern vor allem auch bestehende Arbeitsplätze zu sichern und die Schaffung neuer
Arbeitsplätze anzukurbeln, betonte Wirtschaftslandesrat
Manfred Rein heute, Mittwoch, im Landhaus. ****

Den Schwerpunkt werde das Land Vorarlberg auch künftig
auf die Bereiche Aus- und Weiterbildung sowie Forschung und Entwicklung legen. "Ich glaube, das sind genau die
Kernthemen, wo das Land Entscheidungen treffen und
Aktivitäten setzen kann", so Rein.

Vorarlberg ist von der labilen Situation auf den
Weltmärkten nicht verschont geblieben. Die anhaltende Konjunkturschwäche hat sich auch auf dem Arbeitsmarkt
bemerkbar gemacht. Nach dem deutlichen Rückgang der Arbeitslosenziffern in den Jahren nach dem EU-Beitritt ist
in Vorarlberg wieder ein Anstieg zu verzeichnen. Dabei ist allerdings zu berücksichtigen, dass die Zahl der
unselbständig Erwerbstätigen in Vorarlberg im Zeitraum von
1997 bis 2001 um nicht weniger als 6.000 gestiegen ist und
mit 133.700 im Durchschnitt des Jahres 2001 einen
historischen Rekordwert erreicht hat. Landesrat Rein: "Dies bedeutet, dass im Zeitraum 1998 bis 2001 jährlich 1.500
neue Arbeitsplätze geschaffen worden sind."

Die Landesregierung ist bemüht, diese dynamischen
Entwicklung gerade in der Phase der Konjunkturabschwächung nachhaltig zu unterstützen. So führten die im Rahmen der
Aktion zur Stärkung der Wirtschaftsstruktur in Aussicht
gestellten Investitionskostenzuschüsse dazu, dass von
Anfang 2000 bis Mitte 2002 mehr als 700 Arbeitsplätze neu entstanden. Die Jungunternehmerförderung des Landes ließ
die Zahl der Existenzgründungen kontinuierlich zunehmen.
Von 1998 bis Mitte 2002 wurden rund 550 Jungunternehmen unterstützt. Im Rahmen der Förderung betrieblicher
Forschungs- und Entwicklungsprojekte wurden allein im Jahr
2001 von Bund und Land Direktförderungen in Höhe von 5,9
Millionen Euro gewährt. Davon entfallen rund zwei Millionen
auf das Land Vorarlberg. Eine Analyse der Förderungsfälle
in den Jahren 1999 bis 2001 zeigt, dass in den geförderten Unternehmen mehr als 900 neue und überwiegend höher
qualifizierte Arbeitsplätze geschaffen worden sind. Durch
die von der Wirtschafts-Standort GmbH angesiedelten
Unternehmen wurden von 1999 bis 2001 rund 160 neue
Arbeitsplätze geschaffen.

Ein weiteres wichtiges Gestaltungsinstrument sieht Rein
in der Wohnbauförderung. Diese erfülle in Vorarlberg ohne
Zweifel ihre Hausaufgaben, nicht nur hinsichtlich einer
Belebung des Baumarktes und der Abdeckung des
Wohnungsbedarfs, sondern auch in Bezug auf ökologische
Ziele (Energiekonzept, Kyoto-Ziel). In der Vorarlberger Wohnbauförderung stehen jährlich knapp 140 Millionen Euro
zur Verfügung, mit denen ein Bauvolumen von 560 Millionen
Euro unterstützt wird. Das bedeutet 7.200 gesicherte Arbeitsplätze.

Ergänzt werden diese Maßnahmen durch die Bemühungen des
Landes zur Betreuung der von Arbeitslosigkeit betroffenen
Menschen. Im Landesvoranschlag 2002 stehen dafür eine
Million Euro zur Verfügung. Insgesamt können über solche Beschäftigungsprojekte rund 600 Betreuungsplätze in
Vorarlberg angeboten werden.
(gw/jg/dig,nvl)

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