Bartenstein, Gabmann, Fill: Unterstützung für Tourismus in Hochwassergebieten 800.000 Euro von Bund, Nieder- und Oberösterreich für Werbemaßnahmen

Wien (BMWA-OTS) - Rund 520 Tourismusbetriebe in Nieder- und Oberösterreich sorgen sich um die Aufrechterhaltung des Geschäftsgangs, drohen doch als Folge des Hochwassers und der Berichterstattung über die davon verursachten massiven Schäden die Gäste auszubleiben. Davon sind nicht nur vom Wasser unmittelbar beschädigte Betriebe betroffen, sondern auch die dank besserer Lage intakt gebliebenen Hotels, Gasthöfe und Restaurants. Mit einer Hochwasser-Soforthilfe wollen daher Bund, Österreich Werbung und die beiden Bundesländer unterstützend eingreifen, um auf möglichst breiter Basis die betroffenen Regionen als weitestgehend intakte Reiseziele vorzustellen. Bundesminister für Wirtschaft und Arbeit Dr. Martin Bartenstein dazu: "Nur mit Nächtigungsgästen und Tagesausflüglern kann die notwendige wirtschaftliche Basis geschaffen werden, um die Beseitigung der Schäden zu finanzieren, die Motivation zum Weiterarbeiten zu fördern und Entlassungen zu verhindern und vor allem den vom Hochwasser nicht betroffenen Unternehmen einen ungestörten Betrieb zu sichern." ****

Die Österreich Werbung hat ein Sofortpaket im Wert von 100.000 Euro geschnürt, um mit Direct Mailings, im Internet, durch Presseaussendungen und dergleichen die Spätsommer- und Herbstaktionen der Regionen zu publizieren. Niederösterreich stellt 250.000 Euro und Oberösterreich 150.000 zur Verfügung, der Bund verdoppelt diese Summe auf 800.000 Euro. Mit diesem Geld sollen Maßnahmen zur Bewerbung der Herbstsaison in den betroffenen Regionen finanziert werden. Dabei ist an Medienkooperationen, Inserate, Leserreisen und dergleichen gedacht.

Für Niederösterreichs Wirtschafts- Landesrat Dr. Ernest Gabmann startet diese gemeinsame Tourismuswerbeinitiative von Bund und Ländern gerade zur rechten Zeit. Denn der Herbst ist in Niederösterreich mit seinen zahlreichen Festen rund um die Wienkultur die ideale Reisezeit für Kurzurlauber und Ausflugsgäste und dabei können sich die Tourismusbetriebe in den betroffenen Hochwassergebieten längst wieder geöffnet und neu herausgeputzt präsentieren.

Oberösterreichs Tourismus-Landesrat Josef Fill sieht in der Aktion die "Chance, leerstehenden Tourismusbetreiben in Hochwassergebieten zu helfen, indem wir verschreckte Gäste zurückgewinnen". Die Finanzspritze von Bund und Land mache eine zusätzliche geballte Marketingoffensive mit den Themen Rad, Wandern und Wintersport möglich, wobei in Deutschland, Belgien und den Niederlanden gezielt geworben werden soll. "Mit den geplanten Werbeaktivitäten soll der Nächtigungsrückgang im August wieder aufgebaut werden", bemerkte Landesrat Fill abschließend.

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