Schüssel: Gesundheit eines der wichtigsten Themen der Zukunft

Rehab-Zentrum Rosenhügel Modell für Sozialversicherung Neu - von 800.000 auf 1,5 Millionen Vorsorgeuntersuchungen kommen

Wien, 18. September 2002 (ÖVP-PD) Als "Modell, wie eine Sozial-versicherung Neu funktionieren könnte", bezeichnete heute, Mittwoch, Bundeskanzler und ÖVP-Parteiobmann Dr. Wolfgang Schüssel das Neurolo-gische Rehabilitationszentrum am Rosenhügel in Wien bei dessen Eröff-nung. Vieles, was hier verwirklicht worden sei, seien "kleine Sozial-versicherungs-Sensationen", so der Kanzler. Die Öffnung des Betriebes für Versicherte anderer Anstalten als jener der Gewerblichen Wirt-schaft etwa sei ein solcher Schritt, "der hoffentlich auch Schule ma-chen wird". "Ich bin froh, selbst Anfänge dieser Idee als jahrelanger Fraktionsvorsitzender in der Gewerblichen Sozialversicherungsanstalt formuliert zu haben." ****

"Das Zentrum am Rosenhügel zeigt, was man bewirken kann, wenn man über den Schrebergarten hinaus schaut, um etwas auf die Beine zu stellen", so Schüssel. Gesundheit werde eines der ganz wichtigen The-men der Zukunft, weil die entwickelte Gesellschaft von heute auf Ge-sundheit immer mehr Wert lege. "Gesundheit ist zwar nicht alles, aber ohne Gesundheit ist alles nichts", betonte der Kanzler. Dieses erste Rehabilitationszentrum speziell für Schlaganfall-Patienten in Öster-reich, für das er, Schüssel, sehr gekämpft habe, sei für die Behand-lung der rund 50.000 jährlichen Schlaganfall-Patienten ein echter Meilenstein.

Schüssel betonte die besondere Bedeutung der Gesundheitsvorsorge und der damit verbundenen Gesundenuntersuchungen vor allem zur Ver-hinderung von Schlaganfällen. "Man kann selbst sehr vorbeugen. Daher ist mir die Gesundheitsvorsorge so enorm wichtig", betonte der Bun-deskanzler. Innerhalb der letzten zehn Jahre habe sich die Zahl der Vorsorgeuntersuchungen auf rund 800.000 pro Jahr mehr als verdoppelt. "In den nächsten acht Jahren wollen wir auf rund 1,5 Millionen Unter-suchungen jährlich kommen", formulierte der Bundeskanzler als Ziel.

Schüssel sprach sich für die bestmögliche Betreuung der Patien-ten, vor allem an den Behandlungsschnittpunkten, aus. Bei Schlagan-fall-Patienten sei es vor allem wichtig, die Familie voll einzubin-den. Daher sei es erforderlich, Familienmitgliedern die Möglichkeit der Übernachtung oder die Nutzung als Tagesklinik zu bieten. "Ich hoffe sehr, dass das Schule macht", betonte der Bundeskanzler.

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