Grillitsch: Bauernbund setzt Forderung nach erhöhter Biomasseförderung durch

Bereitstellung zusätzlicher Geldmittel bringt wichtigen Impuls für Klimaschutz

Wien (AIZ) - "Der Österreichische Bauernbund und Bundesminister Wilhelm Molterer konnten am Dienstag im Ministerrat eine Aufstockung der Biomasseförderungen im Gesamtausmaß von EUR 15 Mio. durchsetzen. Damit kann ein wesentlicher Beitrag zur konsequenten Klimaschutzpolitik geleistet werden. Mit diesen zusätzlichen Geldern können heuer so viele Biomasseheizwerke gefördert werden, wie noch nie zuvor", zeigt sich Bauernbundpräsident Fritz Grillitsch erfreut.

Diese Förderungsaufstockung im Rahmen des Konjunkturpaketes sei nicht nur ein wesentlicher Schritt in Richtung besserer Klimaschutz, sondern trage auch wesentlich zur Belebung der Wirtschaft bei. "Durch zu erwartende Investitionen von bis zu EUR 50 Mio. entstehen rund 1.000 zusätzliche Arbeitsplätze in der Bauwirtschaft und weitere neue Dauerarbeitsplätze im ländlichen Raum. Für die Landwirte ergibt sich damit eine neue zusätzliche Absatzmöglichkeit für ihre Biomasseprodukte", erläutert Grillitsch.

Die Vorreiterrolle Österreichs beim Einsatz dezentraler Biomasseheizanlagen könne dadurch weiter ausgebaut werden. Durch die Bereitstellung der zusätzlichen Gelder für die Biomasse könnten weitere 100.000 t CO2 eingespart werden. Dadurch werde wieder ein wesentlicher Schritt zum Erreichen der österreichischen Kyoto-Verpflichtungen gesetzt.

"Der konsequente Weg, die Energieversorgung unserer Landes nachhaltig durch erneuerbare Energieträger zu sichern, muss auch in Zukunft weitergeführt werden. Dafür wird sich der Österreichische Bauernbund auch weiterhin mit Nachdruck einsetzen. Um die rasche Wirksamkeit der Maßnahme zu gewährleisten, müssen die Geldmittel jetzt unverzüglich den Bauern und Errichtern von Biomasseanlagen zur Verfügung gestellt werden", fordert der Bauernbundpräsident.
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