Eisl berichtet ÖVP-Parlamentsklub über Hochwasser-Hilfe in Salzburg

Dank an Einsatzkräfte und Bundesstellen - bis dato 1,1 Millio- nen Euro Spenden in Salzburg - 90 Prozent der gemeldeten Schäden ab-gewickelt - praktisch alle Unternehmen wollen weitermachen

Wien, 18. September 2002 (ÖVP-PD)Die ÖVP-Klubklausur im Parlament stand am heutigen Vormittag ganz im Zeichen der Hochwasser-Hilfe. Wie Salzburgs Landeshauptmann-Stellvertreter Wolfgang Eisl als Vertreter der Landeshauptleute-Konferenz berichtete, konnten allein in Salzburg bis jetzt 1,1 Millionen Euro Spenden verzeichnet werden. "Das hilft uns natürlich ganz besonders, in Härtefällen vorzugehen", sagte Eisl. Besonders bedankte sich Eisl bei allen Rettungs- und Einsatzkräften und bei den Mitgliedern der Bundesdienststellen und der Bundesregie-rung, "die uns in der Abwicklung ungeheuer geholfen haben. Die Koor-dination war für uns ausgesprochen leicht." Nach seiner Erinnerung habe es noch keine Angelegenheit gegeben, die so rasch und unproble-matisch abgewickelt worden sei, wie diese Katastrophen-Hilfe. "Die Abwicklung hat ausgezeichnet funktioniert, dafür herzlichen Dank." *****

Bis zur Hochwasserkatastrophe habe Salzburg nur einen Schätzer im Einsatz gehabt. Nach der Katastrophe habe man die Schätzer binnen drei Tagen auf neun erhöht. Deshalb "konnten wir bis jetzt 90 Prozent aller gemeldeten Schäden bereits schätzen und abwickeln", so Eisl. Bis zum heutigen Tag habe man 6.872.000 Euro an Akontierungen geleis-tet. "Wir sind zuversichtlich, dass wir alle Fälle, die noch an uns herangetragen werden, binnen drei Wochen zu einer Abwicklung bringen werden. Damit ist sichergestellt, dass eine rasche und wirkungsvolle Hilfe geleistet ist", so der Landeshauptmann-Stellvertreter.

Grundsätzlich werde in Salzburg damit gerechnet, dass vom Land ca. 30 Millionen Euro abzudecken sind. "Wir schaffen diesen Betrag ohne Beeinträchtigungen des laufenden Budgets dadurch, dass wir wei-tere 25 Prozent der Hypo-Anteile an der Hypothekenbank Salzburg ver-kaufen werden." Dafür habe man auch eine Put-Option, die frühestens am 18. Dezember gezogen werden könne "und das machen wir auch und da-durch können wir die Liquidität aufrechterhalten, ohne das laufende Budget zu beeinträchtigen", so der Salzburger Landeshauptmann-Stellvertreter.

Das Ziel Salzburgs sei, bis zu 50 Prozent der jeweiligen Schäden aus dem Katastrophenfonds abzudecken, in Einzelfällen auch mehr als 50 Prozent. "Sollte es darüber hinaus besonders schwierige Fälle ge-ben, wo eine Existenzbedrohung vorliegt, können wir das mit Spenden und mit Hilfe der Wirtschaftskammer abdecken."

"Besonders wichtig war mir als Wirtschaftsreferent auch, dass den Unternehmungen geholfen wird" und diesbezüglich gebe es ein sehr po-sitives Ergebnis: "Mit einer einzigen Ausnahme hat jeder Unternehmer erklärt, dass er weitermachen wird. Es hat praktisch keine Freiset-zungen an Personal gegeben. Jeder hat gesagt, wir werden wieder anpa-cken und weitermachen", freute sich Eisl.

Für die Unternehmen stehe ein umfangreicher Katalog an Hilfen zur Verfügung: Neben dem Katastrophenfonds gebe es die Kreditaktion des Bundes, die gemeinsam mit dem Land Salzburg abgewickelt werde. "Dann hätten wir noch Spenden und wenn man die Steuerbegünstigungen hinzu-rechnet, die für Unternehmen gesetzt wurden, ist damit eine weitge-hende Abdeckung des Schadens gewährleistet."

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