Kuntzl: Mit FPÖ-Obmann Reichhold wird das Chaos prolongiert

Reichhold mitverantwortlich für Rekordarbeitslosigkeit

Wien (SK) "Mit FPÖ-Obmann Reichhold, der zur 'Ich bin schon weg-Ich bin wieder da'-Fraktion in der FPÖ zählt, wird das Chaos prolongiert", erklärte SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Andrea Kuntzl am Mittwoch. Der leidige Schlingerkurs der FPÖ werde sich nahtlos fortsetzen. Zur Erinnerung: Nach dem kollektiven Rückzug der FPÖ-Spitze am vergangenen Montag hatte Reichhold noch erklärt: "Ich habe entschieden: Ich werde meine politische Laufbahn beenden." Bereits im März 2001 hatte Reichhold erklärt, er ziehe sich von der Funktion des LH-Stellvertreters in Kärnten ins Privatleben zurück, um ein knappes Jahr später als Minister wieder aufzutauchen. Auch inhaltlich sei von Reichhold kaum etwas zu erwarten, nachdem er als Infrastrukturminister eine recht erbärmliche Bilanz vorgelegt hatte, erinnerte Kuntzl etwa an die Untätigkeit im Infrastrukturbereich. ****

Durch diese Untätigkeit im Infrastrukturbereich sei Reichhold auch für die Rekordarbeitslosigkeit mitverantwortlich. Unter großem Getöse sei im Jänner ein Infrastrukturpaket angekündigt worden, von den versprochenen 8.000 bis 10.000 Arbeitsplätzen habe Reichhold aber keinen einzigen schaffen können. Dieses als "Konjunkturlokomotive" titulierte Infrastrukturpaket habe sich als Flop entpuppt.

Klar sei letztendlich auch, dass Reichhold stets als treuer Diener seines Herrn fungieren werde. Er selbst hat sich 1992, als er Haider als Landeshauptmann-Stellvertreter folgte, als "Platzhalter" für Haider bezeichnet. "Mit diesem Mann an der Spitze der FPÖ weiß man jetzt schon, dass Haider - je nach momentaner persönlicher Befindlichkeit - das Sagen hat", so Kuntzl.

Abschließend erklärte Kuntzl, dass, während Blau-Schwarz ständig mit sich selbst beschäftigt sei und die Arbeit für Österreich stets hintangestellt wurde, die SPÖ ein klares Programm für die Zukunft habe, das faire Chancen für alle schaffen soll. Die SPÖ wisse, dass sich Österreich nicht alles leisten kann und setze daher Prioritäten. Dazu zählen die sichere Gesundheitsversorgung, beste Chancen auf Bildung und Ausbildung für die Jugend und sichere Pensionen. (Schluss) se

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