Individuelle Behandlung statt Kochbuch-Medizin!

Kongresspräsident Waldhäusl warnt vor der starren Befolgung medizinischer Leitlinien

Salzburg (OTS) - "Zwangsläufig stellen medizinische Leitlinien immer nur einen Minimalkonsens dar und begründen nicht die für den einzelnen Patienten beste Therapieform", erinnerte Univ.-Prof. Dr. Werner Waldhäusl von der Univ.-Klinik für Innere Medizin III anlässlich seiner Eröffnungsrede bei der 33. Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Innere Medizin in Salzburg. Hinzu kommt, dass derartige Leitlinien "blitzartig veraltern." Dieser für Patienten unter Umständen "fatalen Einengung durch eine moderne Kochbuchmedizin" könne nur durch eine erweiterte und verbindliche ärztliche Fortbildung entgegengesteuert werden. Auch eine Wieder-Annäherung der Spezialdisziplinen innerhalb des Faches wäre angesichts der Zunahme multimorbider Patienten unabdingbar.

Incentive für Bewegung und Normalgewicht

Um die steigenden Erkrankungszahlen bei Diabetes und Herzinfarkt einzudämmen, müsse das derzeitige System der Krankenversicherung völlig neu überdacht werden. Immerhin leiden heute fünf Prozent der Österreicher an Typ II-Diabetes, einer Erkrankung, die in neun von zehn Fällen verhindert werden kann. "Vorstellbar wäre die Auszahlung eines Incentives, wenn Voraussetzungen wie ein normales Körpergewicht erreicht werden", sagte Waldhäusl. Die Tagung findet bis einschließlich Samstag im Salzburger Kongresshaus statt.

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