Verkehrsmaßnahmen

Für 2002 letzte Umstellung des "Fly over"

Wien (OTS) - Für das Jahr 2002 wird das "Fly over" der MA 29 -Brückenbau und Grundbau (Geschäftsgruppe Stadtentwicklung und Verkehr), auf der A 23/Südosttangente demnächst, und zwar am kommenden Wochenende an den vierten - und damit für heuer letzten -Standort einer Erneuerung der Dehnfugenkonstruktion (Dilatation) übersiedeln. Dieser befindet sich (anders als die bisherigen heuer auf der Richtungsfahrbahn Norden) jetzt auf der Richtungsfahrbahn Süden, und zwar im Knoten Landstraße (3./11. Bezirk) zwischen der Ausfahrt und der Auffahrt Gürtel, bei Baukilometer 8,7. In einer leichten Kurvenlage, die vom Ausmaß her nicht unbedingt optimal ist.

Dazu erläutert seitens der MA 29 der Leiter der u.a. für das "Fly over" verantwortlichen Baugruppe, TAR Ing. Paul Scheuchenpflug:
"Der Einbau der neuen Dehnfugenkonstruktion ist hier unter dem Gesichtpunkt beschränkter Höhenverhältnisse - die Durchfahrtshöhe unter der Abfahrt Gürtel beträgt etwas über vier Meter - zu sehen. Die Fly over-Konstruktion muss deshalb verkürzt werden, dadurch wird auch die Arbeitshöhe darunter reduziert. Das bringt auch erschwerte Verhältnisse bei der Montage mit sich, es muss eine Zwischenverführung mittels eines Krans erfolgen". Tatsächlich ist in Anbetracht der Durchfahrtshöhe unter der Abfahrt Gürtel von 4,20 Metern, eine Verkürzung der Behelfsbrücke von normalerweise 106 Metern auf 88 Meter Länge vorgesehen.

Der Zeitplan für den Abbau der genialen MA 29-Konstruktion von der Richtungsfahrbahn Norden, Knoten Arsenal (Baukilometer 7,6) und die Wiedererrichtung auf der Richtungsfahrbahn Süden (A 2) im Knoten Landstraße, sieht folgendes vor:

o Knoten Arsenal, Nacht von Freitag, 20. September, 20 Uhr, auf Samstag, etwa 7 Uhr früh, Abbau. Sperre von zwei Fahrstreifen, eine Spur bleibt offen.
o Knoten Landstraße, Nacht von Samstag, 21. September, 20 Uhr, auf Sonntag, etwa 10 Uhr früh, Aufbau. Sperre von zwei Fahrstreifen, eine Spur bleibt offen.
o Am neuen Standort wird das "Fly over" - wie auch an den früheren Punkten wieder 3spurig befahrbar - voraussichtlich bis 18.
Oktober verbleiben.

Und nochmals ein wichtiger Hinweis für die Fahrzeuglenker,
den sowohl die MA 29 als federführenden Dienststelle als auch die MA 46 - Verkehrsorganisation, und die Bundespolizeidirektion Wien/Verkehrsleitzentrale, geben: Bitte nicht zu knapp und zu stark vor der Behelfsbrücke abbremsen, sie kann von PKW ebenso wie von LKW mit rund 60 Stundenkilometern befahren werden. Wenn alle in etwa gleichmäßig ihre Fahrgeschwindigkeit reduzieren, bleibt der Verkehrsfluss erhalten, es dürften sich keine Staus bilden.

Allgemeine Informationen:

o MA 29 - Wiener Brückenbau und Grundbau: http://www.wien.at/ma29/

(Schluss) pz

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