Schüssel wollte konstruktiv mit Riess-Passer weiterarbeiten

Regierung arbeitet nach wie vor erstklassig

Wien, 17. September 2002 (ÖVP-PD) "Ich wollte nie Neuwahlen. Im Gegenteil: Ich war immer dafür, dass wir gemeinsam weiterarbeiten", stellte Bundeskanzler Dr. Wolfgang Schüssel heute, Dienstag, beim Pressefoyer nach dem Ministerrat klar. Aber Voraussetzung für ein Weiterarbeiten sei, dass man dies sowohl von der Sache, wie auch den Personen her könne und die innere und äußere Stabilität gegeben sein müsse. "Ich habe daher meine Beweggründe am Montag vor einer Woche dargelegt und daran hat sich nichts geändert. Der Nationalrat wird auch hoffentlich mit breiter Mehrheit diesem Vorschlag folgen", so der Kanzler. ****

Mit Vizekanzlerin Susanne Riess-Passer und dem gesamten Regie-rungsteam habe er "sehr gerne zusammengearbeitet". Gemeinsam habe man sich immer auf die für die Bevölkerung relevanten Themen konzent-riert. "Diese Regierung arbeitet nach wie vor erstklassig und part-nerschaftlich zusammen. Die Bevölkerung kann sich darauf verlassen, dass wir, so lang wir im Amt sind, alles tun, um das Land auf gutem Kurs zu halten", sagte Schüssel.

Die jüngsten Vorgänge innerhalb der FPÖ und Spekulationen, wonach Infrastrukturminister Mathias Reichhold neuer FPÖ-Obmann werden sol-le, wollte der Kanzler nicht kommentieren. "Ab sofort sind wir Mitbe-werber." Er, Schüssel, wolle sich daher auf seine Stärken konzentrie-ren. Leid tue ihm, dass er künftig Susanne Riess-Passer nicht mehr an seiner Seite wisse, "denn das war schon eine sehr bewährte Partner-schaft, die Österreich durch unruhiges und manchmal stürmisches Was-ser gut geführt hat", so Schüssel.

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