Schüssel: 120 Millionen Euro für Lehrlingsausbildungs-Prämie

Wirtschaft verzichtet auf Lohnnebenkostensenkung aus Insolvenz-fonds - dafür Entlastung bei Lohnnebenkosten für Lehrlinge

Wien, 17. September 2002 (ÖVP-PD) Mit dem "Pakt für Jugend, Be-schäftigung und Ausbildung" wird auch eine Lehrlingsausbildungs-Prämie von 1.000 Euro pro Jahr und Lehrling beschlossen, die insge-samt rund 120 Millionen Euro kosten werde. Für die Finanzierung werde die Wirtschaft auf eine Lohnnebenkostensenkung aus dem Insolvenzfonds verzichten, berichtete heute, Dienstag, Bundeskanzler Dr. Wolfgang Schüssel beim Pressefoyer nach dem Ministerrat. ****

Im Gegenzug werde der Wirtschaft aber eine Entlastung bei den Lohnnebenkosten für die Lehrlingsausbildung in Aussicht gestellt:
Demnach soll die Arbeitgeberbeitragspflicht für die Unfallversiche-rung für alle Lehrjahre entfallen, für die Arbeitslosen- und Kranken-versicherung für die ersten beiden Lehrjahre, sagte der Bundeskanz-ler.

Auf Anregung der Frau Vizekanzler habe die Regierung auch eine Lehrlings- und Schülerfreifahrt für Internatsbesucher beschlossen. Dies sei für Familien, die ihren Kindern einen Zweitwohnsitz für die Ausbildung finanzieren müssten und daher ohnehin besonders belastet seien, sehr wichtig. (Fortsetzung)

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