Swoboda: Europa muss in Irak-Frage nun Druck auf Saddam Hussein und Bush-Administration machen

Forderung nach Aufhebung der Sanktionen nicht unbillig

Wien (SK) "Angesichts des Angebots von Saddam Hussein, Waffeninspekteure ins Land zu lassen, schlägt nun die Stunde Europas. Es braucht europäischen Druck auf die irakische Führung, ihr Angebot auch umzusetzen, und es braucht die Forderung an die Bush-Administration, der Entsendung der Inspekteure zuzustimmen", erklärte der Leiter der SPÖ-Delegation und SPE-Fraktionsgeschäftsführer im Europäischen Parlament Hannes Swoboda Dienstag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. Die Forderung Saddam Husseins, die Sanktionen im Gegenzug aufzuheben, "erscheint nicht unbillig", so Swoboda. ****

Es sei auch eine "stufenweise Aufhebung denkbar", die sich daran orientiere, inwieweit der Irak "Offenheit, Zugänglichkeit und Transparenz" bei den Inspektionen ermögliche, stellte der SPE-Fraktionsgeschäftsführer klar. "Ermöglicht der Irak vollständige Inspektionen, dann ist es ein moralisches Gebot, angesichts der vielen Hungernden und Kranken in diesem Land die Sanktionen aufzuheben", schloss Swoboda. (Schluss) wf/mm

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