Das erste österreichische PPP-Modell im Eisenbahnbereich geht in die Zielgerade

SCHIG sieht Güterterminal Graz-Süd - Werndorf als erfolgreiches Beispiel für künftige PPP-Modelle

Wien (OTS) - Bei der heutigen Präsentation der künftigen Mieter und Partner konnte das Cargo Center Graz (CCG) eine vielversprechende Zwischenbilanz liefern: mehr als 90% der Flächen des im Süden von Graz in den Gemeinden Kalsdorf und Wundschuh entstehenden Güterterminals haben bereits jetzt fixe Mieter, die heute im Rahmen einer Baustellenführung "ihr" zukünftiges Güterverkehrszentrum besuchten.

Der Güterterminal Graz-Süd - Werndorf wird als erstes österreichisches Public-Private-Partnership - Modell (PPP) auf der Schiene errichtet, wobei öffentliche Hand und private Unternehmen eine neue Form der Partnerschaft eingehen. Über die SCHIG (Schieneninfrastrukturfinanzierungs-Ges.m.b.H.) finanziert der Bund als "Public Partner" das Bauvorhaben mit einem Investitionsvolumen von rund 70 Mio EUR vor, das zum Betrieb der CCG als "Private Partner" übergeben wird. Mit einem jährlichen Pachtschilling der CCG werden die dafür aufgenommenen Fremdmittel zurückbezahlt, sodass nach etwa 30 Jahren die CCG voraussichtlich 53% der Errichtungskosten bezahlt haben wird. Danach besteht für die privaten Betreiber die Möglichkeit den Terminal käuflich zu erwerben.

Für Dr. Helmut Falschlehner, Geschäftsführer der SCHIG, war die heutige Präsentation daher von besonderem Interesse: "Schon bei der Baustellenführung konnte man die Projektfortschritte deutlich sehen, und auch die heute vorgestellten Zahlen über die vermieteten Flächen des Terminals zeigen, dass das Projekt auf dem richtigen Weg ist. Die Bauarbeiten gehen zügig voran - mit den Hochbauten konnte diesen Sommer begonnen werden. Wir liegen also in jeder Beziehung voll im Zeitplan."

Die 1996 gegründete SCHIG hat als Hauptaufgabe das finanzielle Management für den Ausbau der österreichischen Schieneninfrastruktur. Besonders erfreulich ist daher für Dr. Falschlehner der Umstand, dass die ursprünglich geschätzten Kosten für das Projekt bisher deutlich unterschritten werden konnten: "Gerade in Zeiten knapper Budgets ist Entwicklung alternativer Finanzierungsquellen ein wichtiges Anliegen, wobei PPP-Modelle in bestimmten Bereichen als geeignete Finanzierungsmodelle zur Enlastung der öffentlichen Hand beitragen können. Bei diesem Projekt zeigt sich durch den Einfluss der privaten Partner ein Trend zu Einsparungen bei den Errichtungskosten. Ich bin überzeugt, dass dieses Projekt als erfolgreiches PPP-Modell angesehen werden kann und als Beispiel für andere Projekte dienen kann."

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