Riepl zu Lehrstellenmarkt: Noch schnell eine letzte Husch-Pfusch-Aktion der Regierung

Schüssel und Bartenstein tragen die volle Verantwortung für jeden Lehrling, der auf der Straße steht

Wien (SK) "Zweieinhalb Jahre lang waren die Lehrlinge das Stiefkind dieser Regierung. Arbeitsminister Bartenstein (ÖVP) waren sie bisher jedenfalls keinen Cent wert, denn allen Aufforderungen zum Trotz hat er bis heute die dringend benötigten Mittel für Auffangmaßnahmen nicht freigegeben - ein zeitgerechter Beginn der Lehrgänge im November ist dadurch gefährdet", fasst SPÖ-Abgeordneter Franz Riepl die Versäumnisse von ÖVP und FPÖ in der Lehrlingsfrage zusammen. ****

"Wie sollen die Berufsschulen ab November ihren Aufgaben nachkommen, wenn der zuständige Minister alles verzögert", kritisierte Riepl am Dienstag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. "Und selbst jetzt, wo 8.400 Jugendliche ohne Lehrstelle und 32.000 unter 25-Jährige ohne Job da stehen, würde die leider-noch-Regierung Betriebsamkeit vorgeben, wenn nicht Wahlen vor der Tür stünden. Aber nach den jahrelangen Versäumnissen kommen die hektischen Aktivitäten, fünf Minuten vor dem Ende dieser traurigen Regierungsperiode, leider zu spät. Was die Regierung jetzt schnell noch an Geld locker machen will, wird voraussichtlicht nicht reichen und das inhaltliche Konzept kann bei so einer Husch-Pfusch-Aktion nur ungenügend sein", so Riepl abschließend. (Schluss) hm/mm

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