Altlastensanierung: Umweltschutz & Arbeitsplätze in wien.at

Wien (OTS) - Das Tanklager Lobau, die ehemalige Raffinerie in der Breitenleer Straße und die Altlast Siebenhirten sind drei große Projekte der Altlastensanierung, die derzeit in Wien in Arbeit sind. Die Stadt-Wien-Publikation wien.at berichtet in ihrer Septemberausgabe darüber. "Die drei Großprojekte der Altlastensanierung dienen nicht nur dem Umweltschutz. Sie schaffen auch hunderte zusätzliche Arbeitsplätze im Bau- und Zulieferbereich", unterstreicht Umweltstadträtin Isabella Kossina. 75 Millionen Euro kosten die entsprechenden Arbeiten, die von der MA 45-Wasserbau als Bauaufsicht geleitet werden.

Mit einer bis zu 3,3 Kilometer langen und bis zu 65 Meter tiefen Dichtwand wird das Tanklager Lobau gesichert. Die Arbeiten -notwendig, um zu verhindern, dass Wasser aus der Neuen Donau über Grundwasser in das Areal des Tanklagers eindringt - sollen in drei Jahren abgeschlossen sein. Sieben Sperrbrunnen werden dann verhindern, dass eventuell mit Kohlenwasserstoffen verseuchtes Grundwasser austreten kann.

Saniert wird auch die Altlast Siebenhirten, Dauer: 13 Monate. Hier befand sich chemische Industrie, Rückstände aus der Schwefelsäureproduktion machen in Siebenhirten die aufwändige Errichtung eines Grundwassersammelkanals erforderlich.

Drittes großes Sanierungsprojekt ist die "Altlast Mobil" in der Breitenleer Straße. Hier muss das kontaminierte Grundwasser "gesäubert" werden.

Mehr Infos dazu:

o Altlasten allgemein: http://www.wien.at/wasserbau/altlast.htm
o Wien.at-RK "Kossina: Start der Altlasten-Sicherung":
http://www.wien.at/vtx/vtx-rk-xlink?SEITE=020020719011

(Schluss) hrs

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