Onodi: EU bestätigt Kritik an Beschäftigungspolitik der blauschwarzen Koalition

Zielgerichtete Förderaktionen für Problemgruppen

St. Pölten, (SPI) - "Die jüngste Kritik der EU an der Beschäftigungspolitik der blauschwarzen Koalition in Österreich kommt nicht überraschend. Besonders für Jugendliche stellt sich die Situation dramatisch dar. "Für mehr als 1.000 junge Menschen gibt es in NÖ keinen Lehrplatz. In den letzten 20 Jahren ist die Zahl der Lehrlinge in Niederösterreich um 31 Prozent auf rund 20.000 gesunken. Die NÖ Sozialdemokraten fordern bereits seit Monaten einen Runden Tisch mit den Sozialpartnern und den Mitgliedern der NÖ Landesregierung, um die Schaffung eines Lehrlingsausbildungsfonds in die Wege zu leiten. Ebenso brauchen wir einen Neustart bei zielgerichteten Förderaktionen für Jugendliche, Frauen und ältere Arbeitslose. Einmal mehr ist eine andere Prioritätensetzung in der Budgetpolitik des Bundes einzufordern. Für den Preis eines einzigen Abfangjägers könnten 10.000 Lehrstellen oder 2.000 neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Wir brauchen Jobs, keine Kampfflugzeuge, so Niederösterreichs SP-Landesparteivorsitzende LHStv. Heidemaria Onodi zur jüngsten Kritik der Europäischen Union.****

Jahrelang betrieben Blau-Schwarz einen Abbau beschäftigungspolitischer Maßnahmen, spezielle Programme für Problemgruppen, wie Jugendliche, Frauen und ältere Arbeitslose wurden gekürzt bzw. komplett aufgelassen. "Angesichts der heute dramatischen Situation bleibt es bei Alibiaktionen, die längst nicht mehr ausreichen, eine positive Trendumkehr am Arbeitsmarkt einzuleiten", so Onodi.
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