Onodi: Donauklinikum als weiterer Qualitätsfortschritt im NÖ Gesundheitswesen

Enge Zusammenarbeit der Spitäler garantiert effiziente Ressourcennutzung, sichert Versorgungsqualität und verbessert Kostensituation

St. Pölten, (SPI) - Bereits in den Jahren 1999/2000 fanden die ersten Gespräche zur Schaffung eines Kooperationsabkommens zwischen der Landesnervenklinik Maria Gugging und Tulln statt, bereits damals wurde der Name - "Donauklinikum" - kreiert. Am 11. Okt. 2000 wurde im Ständigen Ausschuss des NÖGUS das Projekt "Überführung der NÖ Landesnervenklinik Klosterneuburg Gugging in das LKH Tulln als Donauklinikum" beschlossen. Gleichzeitig wurde auch die Abstimmung im ÖKAP vorgenommen. Am 28. Nov. 2000 fasste die NÖ Landesregierung den grundsätzlichen Beschluss, die Überführung der LNK Gugging in das LKH Tulln inklusive der Heimstrukturen vorzunehmen, seit Landesregierungsbeschluss 1. Juli 2002 ist es auch unter dem Namen "Donauklinikum" offiziell. Die Umsetzung soll bis 2007/2008 abgeschlossen sein.****

"Die Rahmenbedingungen in der Psychiatrie in Gugging wurden im Rahmen einer Psychiatriereform verändert: der Bettenstand wurde um mehr als die Hälfte reduziert, psychosoziale Dienste wurden geschaffen, Tagesstätten, Wohnheime, aber auch die Ausgliederung Schwerstbehinderter und Mehrfachbehinderter können als Meilenstein der Psychiatriereform angesehen werden. Der nächste wesentliche Schritt erfolgte mit der Erarbeitung des NÖ Psychiatrieplans 1995, der vom Grundsatz des Aufbaus einer gemeindenahen Psychiatrie ausgeht und die Schaffung von sieben Psychiatrieregionen vorgeschlagen hat. Gerade auch in der Schlaganfall-Behandlung wurden durch die Schaffung von Stroke-Unit-Zentren (St. Pölten, Horn, Wr. Neustadt, Gugging, Mauer/Amstetten, Mistelbach) neue, erfolgreiche Wege in der Sofortbehandlung realisiert. Die ständige Weiterentwicklung der Neurologie hin zur Integration in ein allgemeines Krankenhaus zwecks Sicherung einer interdisziplinären Patientenversorgung ließ es damit sinnvoll erscheinen, beide Krankenhäuser an einem Standort zu vereinigen", begründet NÖ Gesundheitsreferentin LHStv. Heidemaria Onodi anlässlich des heute in Tulln stattfindenden "Zusammenführungsfestes Donauklinium" die gesundheitspolitische Weichenstellung.

Dieses Projekt, und damit diese Zusammenführung von 418 Betten mit einer für die österreichische Spitalslandschaft doch einmaligen Größenordnung, ist ein weiterer Qualitätsfortschritt im NÖ Gesundheitswesen. Es ist aus gesundheitspolitischer Sicht ganz wesentlich, dass die einzelnen Spitäler in den Regionen noch enger zusammenwachsen. "Deswegen habe ich als verantwortliche Gesundheitsreferentin auch im Frühjahr gemeinsam mit dem NÖGUS Konferenzen über die Verbesserung der Zusammenarbeit der Häuser in unseren Versorgungsregionen initiiert - und der Erfolg gibt uns Recht. Eine enge Zusammenarbeit der Spitäler garantiert eine effiziente Ressourcennutzung, sichert die Versorgungsqualität für die Bevölkerung und verbessert die Kostensituation", so Onodi abschließend.
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