Bures zu Haider: "Die Rückkehr des Spesenritters"

Wien (SK) "Die FPÖ ist die Privilegienpartei schlechthin",
sagte SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Doris Bures zum Bericht der neuen Ausgabe des Magazins "Format" über den Spesenbezug des Kärntner Landeshauptmanns. Haiders Rückkehr in die Bundespolitik müsste eigentlich unter dem Titel "Die Rückkehr des Spesenritters" laufen, so Bures am Donnerstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Sie erklärte, dass die FPÖ "schon längst jede Glaubwürdigkeit als Vertreter der einfachen Menschen verloren hat". Bures: "Haider verbraucht pro Tag mehr an Spesen als ein einfacher Arbeiter im Monat verdient." ****

Bures stellte außerdem die Frage, ob es in der FPÖ für alle einfachen Parteimitglieder die Möglichkeit gebe, Spesen in diesem Umfang über die Partei zu verrechnen. Bei Haiders Spesen stelle sich auch die Frage der missbräuchlichen Verwendung von Steuermitteln, sagte Bures. Sie verwies hier auf die Parteienförderung. Außerdem sei zu klären, ob die Spesen steuerrechtlich korrekt beim Finanzamt deklariert wurden.

"Format" berichtet in seiner aktuellen Ausgabe, dass Haider seit Mai 2000 "mindestens 15 Millionen Schilling" an Spesen von der Bundes-FPÖ bezogen habe. Das widerspricht der Darstellung des Kärntner FPÖ-Obmanns Strutz, der von 8,8 Millionen Schilling gesprochen hatte. (Schluss) wf

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