AVN-Müllverbrennungsanlage im Zeitplan

Dachgleiche für thermische Abfallverwertung

St. Pölten (NLK) - Rund ein Jahr nach der Grundsteinlegung wurde heute in Zwentendorf/Dürnrohr im Bezirk Tulln die Dachgleiche für die thermische Abfallverwertungsanlage der AVN (Abfallverwertung Niederösterreich) gefeiert. Der Bau der Anlage liegt damit voll im Zeitplan. "Die thermische Abfallverwertungsanlage ist Symbol für die ökologische Zu-kunft unseres Landes", meinte Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll heute bei der Glei-chenfeier. Das Land Niederösterreich sei sich seiner Verantwortung für Umwelt und Naturschutz bewusst. Außerdem setze die Anlage wichtige Infrastruktur- und Be-schäftigungsimpulse. Pröll: "Niederösterreich hat die meisten Klimaschutzgemeinden, und das Land geht trotz Irritationen seinen wirtschaftlich erfolgreichen Weg weiter."

EVN-Generaldirektor Dr. Rudolf Gruber meinte, die Anlage sei aus wirtschaftlicher und ökologischer Sicht beispielgebend. Die AVN-Anlage, die für 300.000 Tonnen Ab-fall konzipiert ist, gehört zu den beeindruckendsten Projekten. Es werden insgesamt mehr als 50.000 Tonnen Stahlbeton und 3.000 Tonnen Stahlträger verarbeitet. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 145 Millionen Euro. Fertig sein wird die Anlage im Frühjahr 2003, rechtzeitig bevor die neue Deponieverordnung (1. Jänner 2004) in Kraft tritt. Die AVN-Anlage geht zudem einen Energieverbund mit dem benachbarten Kohle- und Gaskraftwerk ein. Die Anlieferung der Abfälle wird zu 90 Prozent mit ei-gens von der AVN entwickelten Spezialcontainern per Bahn erfolgen. Die AVN ist eine hundertprozentige Tochter der EVN.

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