10 Jahre Mobile Jugendarbeit

"Zuhören!" - Kids speak up

Wien (OTS) - Anlässlich des 10-jährigen Bestehens von Back on Stage 10 findet in Kooperation der Mobilen Jugendarbeitseinrichtungen Back on Stage/Verein Wiener Jugendzentren und Back Bone am Samstag, 14. September am Reumannplatz eine Jubiläumsparty statt.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen - ebenso wie in der täglichen Arbeit der Mobilen JugendarbeiterInnen - Jugendliche aus ganz Wien.

"Das Credo der von mir eingeführten 'Mobilen Jugendarbeit' ist, Kids dabei zu unterstützen selbst aktiv zu werden, sie zu motivieren sich einzumischen und ihr Leben in die eigenen Hände zu nehmen." So Vizebürgermeisterin und Jugendstadträtin Grete Laska. "Damit es aber soweit kommt, braucht es genügend Raum für Jugendliche sich zu erproben und zu entfalten - und für den sorgen wir."

Pressekonferenz von Jugendlichen

Der Startschuss erfolgt um 14 Uhr am Reumannplatz mittels einer von Jugendlichen selbst abgehaltenen Pressekonferenz, in der sie sich stark für ihre eigenen Anliegen machen. Jugendliche sind interessiert daran ihre Umwelt zu gestalten, sie sprechen für sich selbst. Jugendliche wissen was sie wollen und können und - sind neugierig. Bei der Pressekonferenz wird Dragana (Wienerin, 16 Jahre) eine der Jugendlichen sein, die ihre Forderungen der Öffentlichkeit präsentieren.

"On Stage" verleihen Jugendliche im ab 16 Uhr geplanten Bühnenprogramm ihren Fähigkeiten und Stärken Ausdruck.

Credo der Mobilen Jugendarbeit

Das Rückgrat der Jugendlichen stärken und ihre Gleichwertigkeit in der Gesellschaft forcieren war von Beginn an und ist noch ein Grundpfeiler der Mobilen Jugendarbeitsprojekte Back on Stage und Back Bone. Nach Beginn des ersten Projekts 1992 - damals war Laska Vorsitzende des Vereins Wiener Jugendzentren - konnte die erfolgreiche Arbeit von Back on Stage in Favoriten auf weitere fünf Bezirke Wiens - 5, 10, 11, 16/17 und Back Bone im 20. Bezirk -ausgedehnt werden.

Im Auftrag der Stadt Wien besuchen die "Mobilen" Jugendliche, die meist aus einkommensschwächeren Gesellschaftsschichten kommen, in ihren Lebenswelten, auf der Straße, im Park, in Einkaufszentren. Alle diese Jugendlichen verfügen über persönliche Fähigkeiten und Ressourcen, doch sie haben Schwierigkeiten, ihre Interessen innerhalb der Gesellschaft durchzusetzen.

Nicht zuletzt deswegen sind sie auch auf die Unterstützung durch die öffentliche Hand angewiesen - die mobilen JugendarbeiterInnen greifen die Ideen auf und bauen auf ihnen auf. Freiwilligkeit, Anonymität, Parteilichkeit sind "Mobile" Grundsätze, die die Jugendlichen dazu bewegen, ungehemmt und vertrauensvoll mit den JugendarbeiterInnen zu arbeiten.

"Überall dort, wo Jugendliche zu kurz kommen, versucht die Mobile Jugendarbeit eine Lobbyfunktion für sie auszuüben." so Laska abschließend. "Erwachsene, Entscheidungsträger, Einrichtungen sollen dahingehend sensibilisiert werden, dass sie Jugendlichen selbst ein offenes Ohr schenken, ihre Bedürfnisse ernst nehmen. Den Kids soll der Weg zum eigenständigen Handeln ermöglicht werden."

o 10 Jahre Mobile Jugendarbeit
Samstag, 14. September, 10., Reumannplatz
14.00 Uhr: Pressekonferenz von Jugendlichen
16.00 Uhr: Bühnenprogramm

Infos: http://www.jugendzentren.at/
(Schluss) eg

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Verein Wiener Jugendzentren
Maria Seebauer, Tel.: 278 76 45 / 32;
m.seebauer@jugendzentren.at

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