Kadenbach: Prölls Wende von der Wende mehr als unglaubwürdig

Pro-Abfangjägerfighter und Pro-Haider-Koalition-Verfechter übt sich in Vergesslichkeit

St. Pölten, (SPI) - "Die jüngste Aussage von VP-Landesparteichef LH Erwin Pröll zu dem geplanten Ankauf von milliardenteuren Kampfflugzeugen ist mehr als unglaubwürdig. War es doch Erwin Pröll, der sich immer voll und ganz hinter die Entscheidung der blauschwarzen Koalition gestellt hat, Kampfflugzeuge anzuschaffen, anstatt den Hochwasseropfern mehr zu helfen und eine Steuersenkung für die arbeitenden Menschen in die Wege zu leiten. Pröll übt sich in der Wende von der Wende - aber auch diese Wende wird scheitern", zeigt sich SPNÖ-Landesparteigeschäftsführerin LAbg. Karin Kadenbach wenig überrascht über Prölls heutige Aussagen. Zudem lassen die heutige Aussendungen der VPNÖ an der Intellektualität der VPNÖ gehörige Zweifel aufkommen. "Wie der Steuerzahler entlastet werden soll, wenn etwas aufgeschoben wird und später bezahlt werden soll, muss die ÖVP der Öffentlichkeit erst einmal erklären", so die SP-Parteimanagerin.****

Zudem hat ja der "Verendekanzler" Wolfgang Schüssel wieder eine neue Finanzierungsstrategie in die Diskussion eingebracht. "Nun sollen Private und Unternehmen die Kampfflieger finanzieren - das ist ja wohl eine Politik-Groteske erster Güte", so Kadenbach. Pröll und Schüssel arbeiten längst wieder an einer Fortsetzung der blauschwarzen Koalition auch nach den kommenden Wahlen. Schüssel bekennt offen seine schwarzblaue Koalitionspräferenz, Pröll, der ja schlussendlich die vergangene und gescheiterte Zusammenarbeit eingefädelt hat, wird Schüssel da sicher wieder zu Seite stehen. So schrieb die Zeitschrift News zu Beginn des Jahres 2000: "Eingeweihte wissen, dass Pröll die Fäden für einen Machtwechsel unter schwarzer Kanzlerschaft gezogen hat. Pröll war derjenige, der Schüssel parteiintern für Schwarz Blau seit Weihnachten am stärksten die Mauer gemacht hat."

"Wir NÖ Sozialdemokraten erwarten uns von Schüssel und Pröll klare Aussagen, ob sie wieder die Zusammenarbeit mit der Haider-FPÖ eingehen. Vorsicht ist aber trotzdem angebracht - man erinnere sich an die VP-Versprechungen vom "Gang in die Opposition, werde man Drittstärkste Partei bei den vergangenen Nationalratswahlen". Was die ÖVP vor Wahlen sagt, ist nach den Wahlen nicht mehr viel wert - was mehrmals bewiesen wurde", so Kadenbach.
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