Häupl zu Neuwahlen: Die Zukunft hat einen Namen: Alfred Gusenbauer!

Wien (SK) Der nächste Bundeskanzler müsse Alfred Gusenbauer heißen und Alles müsse, im Interesse Österreichs daran gesetzt werden, um dies möglich zu machen, unterstrich Wiens Bürgermeister Michael Häupl auf der SPÖ-Bezirkskonferenz in Wien-Ottakring am Montag. Die SPÖ sei bereit, sich der kommenden Wahlauseinandersetzung zu stellen und die Wiener SPÖ stehe geschlossen hinter ihrem Spitzenkandidaten. Die Sozialdemokratie habe seit langem Neuwahlen gefordert und prognostiziert, somit seien die neuesten Entwicklungen auch "keine Überraschung". Das "klägliche Scheitern dieses Wendeprojektes" vollziehe sich laut Häupl nicht nur formal, indem es personelle Veränderungen gebe, vielmehr müsse die inhaltliche Instabilität der FPÖ zum Hauptaugenmerk werden. Für dieses Fiasko könne man sich bei Haider nur bedanken! Nicht nur, dass "diese Regierung Alles versprochen" habe, um "Nichts einzuhalten", sie habe sich auch unredlich "an demokratischen Institutionen bedient." ****

Häupl sieht die "Parolen" der FPÖ entlarvt, denn statt den "kleinen Mann" zu entlasten, würde teures "Kriegsgerät" angeschafft. Der Bundeskanzler sei der Verantwortliche für die Regierungsbeteilung der Haider-FPÖ, "in der Personen wie Ewald Stadler, Hans Achatz und Ernest Windholz Platz haben". Von einer Zähmung Haiders durch Wolfgang Schüssel könne keine Rede sein. Alle Wienerinnen und Wiener "die an die Zukunft glauben und nicht mehr in die Vergangenheit gehen wollen", würden nun hoffnungsvoll auf diese Neuwahlen blicken. (Schluss) ei/dp

Rückfragen & Kontakt:

Pressedienst der SPÖ
Tel.: 01/53427-275
http://www.spoe.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NSK0004