Schüssel: Frage "Gusenbauer oder Schüssel" wird sich stellen

"Großes Kompliment" an neuen Wiener VP-Chef Finz

Wien, 9. September 2002 (ÖVP-PD) Im kommenden Wahlkampf werde es nicht um Taktik gehen, nicht um die Frage, "Wer mit wem?", sondern es werde sich eine entscheidende Frage stellen: "In welche Richtung soll sich Österreich entwickeln? Zurück in die alte sozialistische Struk-tur oder nach vorne auf einem modernen Reformweg?", sagte Bundeskanz-ler und ÖVP-Obmann Dr. Wolfgang Schüssel heute, Montag, im Rahmen ei-ner ÖVP-Funktionärsveranstaltung im Zuge der "Österreich-Tage" der ÖVP im Parlament in Wien. Es stelle sich die Frage, "Wem traut man eher zu, das Land zu führen, mit professioneller, vorsichtiger und mutiger Hand? Soll es Alfred Gusenbauer, gestützt auf wen auch immer sein - oder Wolfgang Schüssel, gestützt auf Eure Hilfe - diese Frage wird sich stellen", so Schüssel zu den über 1.000 anwesenden Perso-nen. ****

"Wir haben Freude an der Gestaltung und Energie, die wir für un-ser Land einsetzen wollen", betonte Schüssel, der einräumte, "der Wahlkampf wird schwer". "Weil wir gestalten wollen, sind wir doch in die Politik gegangen - nicht, um eine Funktion anzustreben oder zu bewahren, sondern um unsere Heimat menschlicher, sozialer und christ-licher zu machen."

Der ÖVP-Chef sprach dem neuen Wiener VP-Landesparteiobmann Alf-red Finz in diesem Zusammenhang ein großes Kompliment aus. Finz habe die Wiener VP geeint und es sei ihm "ein kleines Wunder" gelungen -"Die Wiener ÖVP lebt - und wie!" Dies habe man etwa am Erntedankfest des Wiener Bauernbundes am vergangenen Wochenende gesehen.

Die Österreich-Tage der Volkspartei seien "nicht als Wahlkampf gedacht, sondern als Zeichen, dass eine Volkspartei ins Volk gehört. Wir wollen bei den Stammtischen sein, bei den Vereinen, dort, wo ge-holfen werden muss, auf den Arbeitsplätzen und in den Familien", be-tonte Schüssel. Der Bundeskanzler dankte erneut den über 50.000 frei-willigen Helfern, die bei der Hochwasserkatastrophe "höchst selbstlos und effizient" geholfen hätten. "Jetzt muss die Hilfe für die Opfer und der Wiederaufbau Vorrang haben vor allen noch so berechtigten Wünschen", sagte Schüssel.

Rückfragen & Kontakt:

ÖVP-Kommunikationsabteilung, Tel.:(01) 401 26-420
Internet: http://www.oevp.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NVP0009