Ö3 TV-Spot verboten

Bundeskommunikationssenat sieht in "Toni, der Lehrbub des Osterhasen" Rechtsverletzung

Wien (OTS) - Illegale Crosspromotion beim ORF hat der Bundeskommunikationssenat festgestellt. Konkret geht es um den Spot "Toni, der Lehrbub des Osterhasen", der im ORF Fernsehen zur Bewerbung des Radioprogramms Ö3 geschalten wurden.

Schon zuvor hatte das Wiener Handelsgericht in einer einstweiligen Verfügung diese Art der Cross Promotion verboten.

Durch das ORF Gesetz ist die Bewerbung von Hörfunkprogrammen im Fernsehen jedoch untersagt, außer es handelt sich um Hinweise auf einzelne Sendungsinhalte. Im gegenständlichen Spot wurde zwar schon auf die Sendung Ö3 Extra verwiesen, aber "der neutral gehaltene Hinweis auf die Ö3 Osterfestspiele in der Sendung Ö3 Extra des Hörfunkprogramms Ö3 durch Verlesung und die Einblendung eines Inserts tritt gegenüber dem Aufmerksamkeit heischenden, im Dialekt sprechenden Hasen völlig in den Hintergrund", so der Bescheid des Bundeskommunikationssenats wörtlich, es gehe um die Förderung des Image des genannten Hörfunkprogrammes.

Seitens des Beschwerdeführers, der Donauwelle Privatradio GmbH (Krone Hit R@dio), die von der Kanzlei Höhne, In der Maur & Partner vertreten wird, zeigt sich Geschäftsführer Mag. Bernhard Weiss in einer ersten Reaktion erfreut: "Dieser Bescheid hat uns wieder ein Stück näher zur Chancengleicheit zwischen öffentlich-rechtlichen und privaten Hörfunkprogrammen gebracht."

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