Schüssel lädt freiheitliche Wähler ein, SPÖ-Kanzler zu verhindern

Je stärker die Volkspartei, umso besser für das Land - hätte erwartet, dass Haider für Einhaltung Regierungspakt kämpft

Wien, 9. September 2002 (ÖVP-PD) "Ich lade alle freiheitlichen Wähler ein, die beim letzten Mal einen sozialistischen Bundeskanzler verhindern wollten, dies auch diesmal zu tun", sagte heute, Montag, Bundeskanzler Dr. Wolfgang Schüssel beim Pressegespräch in Wien. Er werde nicht derjenige sein, "der wieder auszugrenzen beginnt". Die Alternative zu seiner Kanzlerschaft sei ein SPÖ-Kanzler Gusenbauer, gestützt von den Grünen. "Ob Rot-Grün jetzt das geeignete Projekt für Österreich ist, auch das werden die Wählerinnen und Wähler zu beur-teilen haben." ****

Es könne nicht so weitergehen, dass das Land nun wochenlang mit internen Diskussionen in Atem gehalten werde. "Je stärker die Volks-partei als der Stabilitätsanker in der österreichischen Innenpolitik, in der Vergangenheit und wohl auch in der Zukunft, sein wird, umso besser für das Land."

Er werde sich darauf konzentrieren, "möglichst viele Wähler auf meinen Kurs, auf meine Linie, auf meine inhaltliche Plattform zu bringen". Noch habe man eine gemeinsame Regierungszusammenarbeit, die von innen, von Teilen der FPÖ, gesprengt worden sei, "sehr zu meinem Missvergnügen", so Schüssel.

Er habe den Regierungspakt mit Jörg Haider abgeschlossen und hät-te sich erwartet, dass dieser mit Zähnen und Klauen für seine Einhal-tung kämpfe. "Jeder hat seine Erfahrungen, und niemand macht solche Erfahrungen gerne öfter", so Schüssel.

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