Kadenbach: Öffentliche Meinung zwang Wolfgang Schüssel zu Neuwahlen

ÖVP hätte alles getan, den Machterhalt auch mit einem Jörg Haider weiter zu sichern

St. Pölten, (SPI) - "Wolfgang Schüssel wurde von den Menschen und der öffentlichen Meinung gezwungen, den Weg zu Neuwahlen angesichts des Desasters der blauschwarzen Koalition und der wochenlangen Handlungsunfähigkeit der Bundesregierung freizumachen. Die ÖVP hätte alles getan, auch mit einem Jörg Haider als wiedererstarkten Führer seiner Partei an der Macht zu bleiben. So sprach sich ja einer der Architekten dieser schwarzblauen und letztlich gescheiterten Wende, Niederösterreichs LH Erwin Pröll, noch vor wenigen Tagen für eine Fortsetzung der blauschwarzen Zusammenarbeit auch nach den nächsten Nationalratswahlen aus. Da waren die Machtkämpfe in der FPÖ aber längst ausgebrochen", so Niederösterreichs SPÖ-Landesparteigeschäftsführerin LAbg. Karin Kadenbach in einer Reaktion auf Aussagen Schüssels.****

"Man sollte sich auch nicht täuschen. Eine Schüssel-Pröll-VP würde auch nach den nun angekündigten vorverlegten Nationalratswahlen wieder mit der Haider-FPÖ koalieren, wenn es ihren parteipolitischen Zwecken dient. Das hat ja Wolfgang Schüssel in seiner heutigen Erklärung ganz klar festgestellt. Nun geht es darum, dass die Menschen für eine handlungsfähige Regierung und eine Parlamentsmehrheit entscheiden, die auf ihrer Seite steht. Mit ÖVP und FPÖ ist dies sicher nicht gegeben", so Kadenbach.
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