ÖGJ: Jugendarbeitslosigkeit darf im Regierungschaos nicht untergehen

ÖGJ begrüßt Neuwahlen - Jugendliche mussten mit massiven Verschlechterungen kämpfen

Wien (ÖGJ). "Wir begrüßen die Entscheidung zu Neuwahlen, denn nun haben Tausende StudentInnen sowie bereits wahlberechtigte Lehrlinge und junge ArbeitnehmerInnen die Möglichkeit über die vielen Verschlechterungen, die diese Regierung der Jugend besorgt hat, selbst zu befinden", erklärt Albert Maringer, Bundesvorsitzender der Österreichischen Gewerkschaftsjugend (ÖGJ). Es wäre jedoch nicht fair gegenüber den arbeitslosen Jugendlichen, so Maringer, sich jetzt in den Wahlkampf zu stürzen und bereits angekündigte Hilfe links liegen zu lassen. "Auch wenn das von der Regierung angekündigte Sofortprogramm für jugendliche Arbeitslose nur ein erster Schritt sein kann, muss zumindest dieser Schritt noch zu Ende gegangen werden", so der Bundesvorsitzende.++++

"Wir fordern die noch amtierende Regierung auf, die nötigen Mittel umgehend freizugeben, um den Jugendlichen eine Chance zu geben. Denn sie können und dürfen nicht die Zeche für eine gescheiterte Regierung zahlen", so Maringer abschließend.

ÖGB, 9. September 2002
Nr. 692

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