Kronberger: Österreichische Transitinteressen vorrangig

Überzeugungsarbeit statt parteipolitische Polemik

Wien, 2002-09-09, -(fpd)- "Bei der morgen im Verkehrsausschuss des Europäischen Parlamentes stattfindenden Aussprache über eine österreichische Transitnachfolgeregelung mit dem italienischen, dem deutschen und dem österreichischen Verkehrsminister, Mathias Reichhold, sind alle österreichischen EU-Kolleginnen und Kollegen gefordert, maximale Aufklärungs- und Überzeugungsarbeit zu leisten", so der EU-Parlamentarier und Verfasser der Ökopunkte-Stellungnahmen Hans Kronberger.****

Kronberger zu Swoboda: "Anstatt die Glaubwürdigkeit des noch immer amtierenden Verkehrsminister in Frage zu ziehen, wäre Herr Swoboda gut beraten, seine eigenen Fraktionskollegen im Europäischen Parlament von der Wichtigkeit und Notwendigkeit einer Transitnachfolgeregelung für Österreich zu überzeugen."

"Es ist bedauerlich, dass Herr Swoboda bei der ersten Ökopunkteabstimmung, als es um die Änderung von Protokoll Nr. 9 ging, von seinen eigenen Genossen im Stich gelassen wurde. Ich hoffe, dass er diesmal Verbündete in seiner eigenen Fraktion gewinnen kann", so Kronberger.

Kronberger weiter: "Denn eine künftige österreichische Transitregelung wird auch davon abhängen, wie das Europäische Parlament dazu Stellung nimmt."

Kronberger: "Mit meiner Stellungnahme im Umweltausschuss ist es bereits gelungen eine Mehrheit für den Beibehalt der Ökopunkteregelung zu gewinnen. Die Transitangelegenheit ist für Österreich zu wichtig, anstatt auf dem Rücken der Österreicherinnen und Österreicher jetzt Parteipolitik zu betreiben und die österreichische Position zu schwächen", so Kronberger abschließend.

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