ÖAMTC: 13jähriger Tiroler als Lebensretter

Badeunfall im Hallenbad von St. Anton am Arlberg

Wien (ÖAMTC-Presse) - Dem raschen Handeln des 13jährigen Sebastian K. dürfte laut ÖAMTC-Informationszentrale der glückliche Ausgang eines Badeunfalls in St. Anton am Arlberg zu verdanken sein. Der Schüler hatte am Sonntagnachmittag einen leblos im Schwimmbecken treibenden Jungen bemerkt, ihn sofort aus dem Wasser gezogen und anschließend Hilfe geholt. Der ÖAMTC-Notarzthubschrauber wurde angefordert.

Nur wenige Minuten war der kleine David. Z., der den Tag mit seiner Mutter im Bad von St. Anton verbracht hatte, unbeaufsichtigt gewesen, da ereignete sich das Unglück: der 4jährige Junge stürzte ins Wasser und wurde bewusstlos. Nach Angaben des ÖAMTC bemerkte Sebastian K., der zufällig in der Nähe war, den im Schwimmbecken treibenden David, sprang ins Wasser und zog ihn an den Beckenrand. Danach holte er sofort den Bademeister, der die Crew von Christophorus 5 alarmierte. Davids Kreislauf konnte rasch stabilisiert werden. Zur weiteren Beobachtung wurde er ins Krankenhaus Zams geflogen.

Badeunfälle sind ein Wettlauf mit der Zeit: Bleibt die Sauerstoffversorgung für länger als drei bis fünf Minuten aus, kann eine dauerhafte Schädigung nicht ausgeschlossen werden. Das entscheidende Moment ist also die rasche Hilfe, so der ÖAMTC abschließend.

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ÖAMTC-Informationszentrale / Kn

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