"profil": Turnauer-Konzern will seine Amag-Beteiligung verkaufen

40-Prozent-Aktienpaket wurde Amag-Chef Hammerer angeboten

Wien (OTS) - Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner Montag erscheinenden Ausgabe berichtet, hat die Turnauer-Gruppe in den vergangenen Wochen Gespräche mit dem Ziel geführt, ihre 40-Prozent-Beteiligung am ehemals verstaatlichten Aluminiumkonzern Austria Metall AG (Amag) abzugeben. Ein Sprecher der Turnauer-Gruppe bestätigt dies gegenüber "profil" und erklärt, man habe das Aktienpaket "zuerst einmal" dem Amag-Miteigentümer Klaus Hammerer angeboten, der ebenfalls 40 Prozent an der Gesellschaft hält.

Zwischen der Turnauer-Gruppe und Hammerer besteht ein Syndikatsvertrag, der beiden Partnern ein Vorkaufsrecht einräumt, falls der jeweils andere seine Amag-Beteiligung abzugeben beabsichtigt. Hammerer soll allerdings laut "profil" einen für Turnauer unbefriedigenden Preis geboten haben, worauf seitens Turnauer Investmentbanken eingeschaltet wurden, um alternative Angebote einzuholen. Ein Zerwürfnis zwischen Turnauer und Hammerer, das es gerüchteweise geben soll, wird von dem Sprecher des Turnauer-Konzerns bestritten.

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