Lehrlinge: Kinderfreunde fordern "schulische Alternativen"

Wien (SK) "Für Jugendliche, die keine Lehrstelle finden, sind schulische Alternativen zu entwickeln, um Jugendarbeitslosigkeit zu vermeiden", sagte Gabriele Binder, Familiensprecherin der Österreichischen Kinderfreunde am Freitag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Nach dem Erfüllen der Schulpflicht sollen Jugendliche demnach mehr Möglichkeiten haben, zwischen verschiedenen Oberstufenschulen zu wählen, erklärte Binder. ****

Binder weiter: "Die von den Kinderfreunden, im Zuge des Bildungsvolksbegehrens, prognostizierte Lehrstellen-Misere ist eingetreten." Die Jugendarbeitslosigkeit in Österreich habe einen "traurigen Spitzenwert" erreicht und für 8.000 Jugendliche fehlen Lehrstellen. Binder kritisierte in dem Zusammenhang die Einstellung der Lehrlingsstiftungen.

Verständnislos zeigt sich Binder darüber, dass die Unternehmen immer weniger Lehrlinge ausbilden, obwohl es weitreichende Entlastungen gegeben habe: "Seit 1990 sind die Lehrstellen um 16 Prozent zurückgegangen, obwohl die Betriebe Anreize in der Höhe von 5,5 Milliarden Schilling (rund 400 Millionen Euro) erhalten haben." (Schluss) wf

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