Neufassung zu OTS0136 von heute: Österreich soll Botschaft in Baghdad als diplomatisches Bekenntnis umgehend wiederöffnen!

Neue Friedensinitiative von LH Dr. Haider denkbar

Wien (OTS) - Der zweite Absatz muss wie folgt richtig lauten:

"Nachdem die USA seit dem Golfkrieg ihre Hegemonialbestrebungen mit immer willkürlicheren Kriegseinsätzen untermauern, sei es nunmehr in aller Deutlichkeit geboten die USA in völkerrechtskonforme Mechanismen zurück zu holen."

KORRIGIERTE NEUFASSUNG:

"In brennender Sorge um den Frieden im gesamten Nahen Osten und den angrenzenden Regionen" warnt heute Mag. Ewald Stadler, Präsident der IRAS ("Iraqui-Austrian-Society") vor einer weiteren Eskalation der US-Kriegspolitik gegenüber dem Irak.

"Nachdem die USA seit dem Golfkrieg ihre Hegemonialbestrebungen mit immer willkürlicheren Kriegseinsätzen untermauern, sei es nunmehr in aller Deutlichkeit geboten die
USA in völkerrechtskonforme Mechanismen zurück zu holen."

Die abenteuerlichen Vorwände, welche einseitige US-Kriegsmaßnahmen rechtfertigen sollten, werden dabei selbst schon von weiten Teilen der US-Presse als fadenscheinig und gequält dargestellt, ganz abgesehen von den kritischen Äußerungen eines Kissinger, Scrocroft, Eagleburger, Collin Powell und vieler anderer US-Spitzenpolitiker.

Selbst die US-Forderung nach sofortiger und bedingungsloser Wiederzulassung der UN-Waffeninspekteure und nach Einhaltung der UN-Resolutionen seitens des Irak können keinen automatischen Kriegsgrund darstellen, bedenkt man, daß der engste Nahost-Verbündete der USA seit Jahrzehnten UN-Resolutionen sanktionslos ignoriert und dadurch die Unglaubwürdigkeit der US-Nahostpolitik in der gesamten arabischen Welt bestätigt.

Die Wiederzulassung der UN-Waffeninspekteure wird seitens der IRAS grundsätzlich begrüßt, sollte dies auf Sicherheitsgarantien gegenüber dem Irak beruhen und einer verbindlichen Lösung zur Aufhebung der unmenschlichen Sanktionen gegen die irakische Zivilbevölkerung beitragen.

Die offensichtlich privat-motivierten Kriegsgelüste der Familie Bush und einiger US-Falken der Rüstungsindustrie führe hingegen direkt zu einem fürchterlichen Flächenbrand, der diesmal nicht nur "Kolateralschäden" mit abertausenden Zivilopfern nach sich ziehen würde, sondern zu einem unumkehrbaren multilateralen Schaden mit unvorhersehbaren Ausgang für den Weltfrieden führe.

Der Vorstand der IRAS fordert daher die österreichische Bundesministerin für auswärtige Angelegenheiten dringend auf, im Sinne einer diplomatischen Lösung des Irak-Konflikts ein klares Bekenntnis mit der sofortigen Wiedereröffnung der österreichischen Botschaft in Baghdad zu setzen.

Darüberhinaus, so Stadler, habe er klare Signale aus Baghdad erhalten, welche eine neuerliche Friedensinitiative des Kärtnner Landeshauptmannes Dr. Jörg Haider in der Vermittlung zwischen der EU und UNO einerseits und dem Irak andererseits anregen.

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Mag. A. Robert Stelzl Gen.-Sekr. IRAS
Tel.: 0676-616 30 55

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