"Jetzt Härte zeigen!"

GLB: Streik bleibt einziger Ausweg

Wien. "Wer englische Verhältnisse in Österreich und das Zusammenbrechen des Eisenbahnwesens will, soll sich auf eine harte Antwort der Gewerkschaften vorbereiten", so reagiert der Vorsitzende des Gewerkschaftlichen Linksblocks in der Eisenbahnergewerkschaft (GLB) Theo Schneider, auf die Absicht der Regierung, die ÖBB in Infrastruktur und Absatz zu zerschlagen: "Wenn man weiß, was in England mit genau dieser Maßnahme passiert ist, dann kann man nur in aller Entschiedenheit reagieren. Die Zerschlagung würde der Bevölkerung und den Bediensteten schweren Schaden zufügen. Die Gewerkschaftsführung und der ÖGB insgesamt müssen jetzt Härte zeigen, um den neoliberalen Zerschlagungs- und Privatisierungswahn der Regierung und der EU zu stoppen!

Theo Schneider sieht auf Basis des Konzeptes von Minister Reichhold keinen Verhandlungsspielraum mehr: "Man kann nicht ein bisschen zerschlagen, so wie man nicht ein bisschen tot sein kann. Entweder gelingt es, die Zerschlagung zu verhindern oder die Bahn geht den Weg in den Zusammenbruch! Uns bleibt nur mehr der Weg des Streiks!" meint der GLB-Funktionär.

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