Linzer Klangwolken 2002

Linz (OTS) - Am Anfang steht der Urknall - am Ende bleibt das Bild einer brennenden Arche. Die diesjährige Visualisierte Linzer Klangwolke widmet sich Johannes Keplers epochalem Werk "Harmonices Mundi - Von der Harmonie der Welt". Das größte Open-Air-Ereignis Östereichs, die Visualisierte Linzer Klangwolke, wird auch in diesem Jahr gemeinsam von Brucknerhaus Linz und ORF veranstaltet. Zu erleben am 7. September ab 21 Uhr im Linzer Donaupark.

Fünf fix miteinander verbundene Schiffe werden am Abend des 7. September Schifffahrtsgeschichte schreiben. Denn noch nie wurde ein Schiffsverbund von solcher Länge (130 Meter) und Breite (60 Meter) quer zur Strömung in der Donau verankert. Und das ist nur ein Teil der aufwendigen Inszenierung der diesjährigen Visualisierten Klangwolke 2002 "Von der Harmonie der Welt - Harmonices Mundi". Komponist Christian Muthspiel ließ sich von Johannes Kepler inspirieren und übersetzte dessen Werk in seine eigene Klangwelt. So scheint die Sonne bei ihm als flirrend-hitziges Streichorchester, die Erde wird von vier Frauen an metallener und hölzerner Perkussion in Klang gesetzt und den fünf zu Keplers Zeiten bekannten Planeten, Venus, Mars, Merkur, Jupiter und Saturn leihen fünf SängerInnen aus vier Kontinenten ihre Stimme. Diese Harmonie der Welt, die rund 400 Jahre nach Veröffentlichung von Keplers Werk, nicht mehr dieselbe ist, greift Hans Hoffer in seiner Inszenierung auf und bezieht auch Bilder der jüngsten Vergangenheit mit ein: Eine spannungsreiche Suche des Menschen nach seinem Platz in der kosmischen Ordnung.

http://www.klangwolke.at

Bild(er) zu dieser Meldung finden Sie im AOM/Original
Bild Service, sowie im OTS Bildarchiv unter http://bild.ots.at

Rückfragen & Kontakt:

BRUCKNERHAUS LINZ
Annette Jäckel
Öffentlichkeitsarbeit
Tel +43-732-7612-2120, Fax +43-732-7612-2130
a.jaeckel@liva.co.at
http://www.brucknerhaus.at, http://www.brucknerhaus.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NEF0002