WdF gegen Kampfmaßnahmen der GÖD

Wien (OTS) - Auf sehr wenig Verständnis stoßen beim Wirtschaftsforum der Führungskräfte (WdF) die Streikdrohungen des Vorsitzenden der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst, Neugebauer. Der GÖD-Vorsitzende sollte sich viel mehr bemühen, die überfällige und mehr als notwendige Bundesverwaltungsreform voranzutreiben, um den Steuerzahlern endlich das Gefühl zu geben, dass auch die Mitarbeiter des öffentliche Dienstes bereit sind die überfälligen Reformen vorzunehmen. Wobei jedoch festzuhalten ist, dass auch bei den öffentlich Bediensteten immer mehr Leistungsbereitschaft und -willigkeit sowie Kundenorientiertheit festzustellen ist. Trotz dieser positiven Aspekte kann man sich jedoch des Eindruckes nicht erwehren, dass einige Funktionäre weiterhin versuchen, "wohl erworbene Rechte" mit Zähnen und Klauen zu verteidigen.

Die überfälligen Kontrollen des Rechnungshofes in den nicht im Wettbewerb stehenden "geschützten Werkstätten" des öffentlichen Dienstes, wo teilweise Produktivität noch ein Fremdwort ist, lange Krankenstände und Absenzzeiten in keinem Verhältnis zur Privatwirtschaft stehen, dürften sogar den GÖD-Vorsitzenden etwas beunruhigt haben.

Im Lichte der allgemeinen Budgetsituation, Verschiebung von Steuerreform usw., sollte sich auch bei den Verantwortlichen der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst, die Vernunft und das Verständnis für wirtschaftliche Notwendigkeiten durchsetzen, so abschließend aus dem WdF.

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