SPÖ-Bauern: Traubenpreis für Kleinbauern existenzbedrohend

Gelbmann kritisiert Fruchtsaftindustrie und Handel: "Preispolitik auf dem Rücken der Landwirte" =

Wien (SK) Heftige Kritik an der Fruchtsaftindustrie und den großen Handelsunternehmen übt SPÖ-Bundes- und Landesbauern-Chef Josef Gelbmann im Zusammenhang mit dem aktuellen Weintraubenpreis. Der derzeit angebotene Abnahmepreis von durchschnittlich 11 Cent pro Kilo sei für Weinbaubetriebe kleiner und mittlerer Dimension existenzbedrohend, so Gelbmann am Mittwoch gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. "Die Fruchtsaftindustrie und der Handel versuchen auf dem Rücken unserer Weinbauern ihre Gewinnspannen zu erhöhen. Sie nutzen schamlos die Situation aus, dass viele Weinbaubetriebe keine anderen Möglichkeiten haben, ihre Trauben zu verkaufen." ****

Gelbmann befürchtet, dass zahlreiche Weinbaubetriebe durch die Preispolitik des Handels an den Rand der wirtschaftlichen Überlebensfähigkeit getrieben werden. "Es kann nicht sein, dass vor allem für Kleinbauern die Sozialversicherungsbeiträge oft schon höher ausfallen als die Einnahmen, die sie aus ihrem Betrieb herausholen können." Außerdem müsse berücksichtigt werden, dass auch die Weinwirtschaft durch wetterbedingte Ausnahmesituationen schwere Rückschläge erlitten habe. Gelbmann: "Ich fordere Industrie und Handel mit allem Nachdruck auf, zu einer fairen Preispolitik zurückzukehren!" (Schluss) hm/mm

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041215 Sep 02

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