Good bye mit Tränen

Herzliche Verabschiedung der Kinder aus New York durch LH Haider - Aufenthalt in der Region des Friedens war voller Erfolg -Viele der Amerikaner kündigten weiteren Kärntenurlaub an

Klagenfurt (LPD) - Auf den Heimflug machten sich heute die 111
New Yorker Kinder und ihre 49 Begleiter, die jeweils eine Woche in Kärnten und Friaul-Julisch Venetien urlaubten. Ziel ihres von Kärntens Landeshauptmann Jörg Haider und Friauls Präsidenten Renzo Tondo initiierten Aufenthaltes in der "Region des Friedens" war, zumindest kurzfristig den Schmerz der vom Terroranschlag des 11. September 2001 betroffenen jungen Amerikaner zu lindern.

Im Namen aller Urlauber sprach Ann Gillespie, eine der Begleiterinnen, der Aktion großen Erfolg zu, als sie sich bei den Gastgebern dafür bedankte, dass sie ihnen allen ein wenig Lachen und Träume zurückgebracht hätten. Viele der Kinder verabschiedeten sich mit Tränen in den Augen und sagten, dass sie gerne wiederkommen würden. "Viele wollten ihren Aufenthalt in Kärnten sogar auf eigene Kosten um eine Woche verlängern. Einige Familien haben auch schon einen weiteren Besuch angekündigt", so Gernot Steiner vom Organisationsteam.

Auch LH Haider zeigte sich erfreut über die Kärnten-Begeisterung der New Yorker und meinte, dass sie "zuhause viel zu erzählen haben werden". "Ich hoffe, ihr werdet bald mit eurer Familie und euren Freunden wieder nach Kärnten kommen und dann mehr vom Land und seiner Schönheit sehen können", so Haider, der sich auch bei den Betreuern der Kinder und dem Organisationsteam bedankte. "Ich hoffe, wir werden unsere hier gewonnene Freundschaft lange aufrechterhalten", so der Landeshauptmann weiter.

Eine Mischung aus Fröhlichkeit und Abschiedsschmerz bestimmte auch die gestrige "Good bye Party" in Cap Wörth, wo die New Yorker während ihres Kärntenurlaubs untergebracht waren. Christine Morgillo bedankte sich bei allen, "die sich um die Gruppe gekümmert haben". "We love you all", offenbarte sie den Kärntnern, über die sie sagte, dass sie "besondere Menschen" sind, weil sie "ihr Land und ihre Kinder lieben" und es hier "keine Umweltverschmutzung gibt". "Ich würde am liebsten hier her ziehen", so Morgillo.

Beim heutigen Rückflug nach New York ist auch der Kärntner Künstler Herwig Romauch, Sohn der KAC Legende Erich Romauch, mit an Bord (LPD Nr. 882). Romauch wird dem Polizeichef von New York sowie dem Bürgermeister von Denver je eine Skulptur als Mahnung vor Terror und Gewalt überreichen.

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