ESSO Austria GmbH Schwerpunkt 2001: organisatorische Konsolidierung

Wien (OTS) - Anlässlich der Generalversammlung der ESSO Austria GmbH am 30. August 2002 wurde auch der Geschäftsbericht 2001 vorgestellt.

Ergebnisse 2001

Trotz des schwierigen Umfelds konnte die ESSO Austria GmbH im abgelaufenen Geschäftsjahr 2001 einen Bilanzgewinn von 4,55 Millionen Euro erwirtschaften. Der Jahresüberschuss betrug 3,85 Millionen Euro, das Ergebnis aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) 5,54 Millionen Euro. Der Cash Flow aus dem Ergebnis betrug 15,24 Millionen Euro.

Die Österreichische Fernwärme Gesellschaft, Tochtergesellschaft der ESSO Austria GmbH, konnte aufgrund des Anstieges der Heizgradtage den Wärmeverkauf entsprechend steigern und dank ihrer hohen Qualitätskriterien, der Flexibilität und der langjährigen Erfahrung auch Neuverträge abschließen.

Schwerpunkt organisatorische Konsolidierung

Für die ESSO Austria GmbH war die organisatorische Konsolidierung nach dem weltweiten Merger von Exxon und Mobil im Jahr 2000 mit Mobil Oil Austria GmbH, Mobil Schmierstoffe GmbH und Technol-Mineralöl-Veredlungs-Gesellschaft m.b.H. Nfg. OHG unter Beibehaltung der rechtlichen Identitäten der Gesellschaften der Schwerpunkt des Geschäftsjahres 2001. Insbesondere im Bereich Schmierstoff - und Spezialitätengeschäft kam es zu großen Restrukturierungen, das Gleiche gilt für Business Services.

Einzelbereiche

Der Bereich Customer Service war von den Vorbereitungen der Verlagerung der Customer Service Aktivitäten für Treibstoffe in das Customer Service Center nach Manchester gekennzeichnet, das mit August 2001 die Auftragsabwicklung für die europäischen Esso Gesellschaften zu übernehmen begonnen hatte. Die österreichische Tankstellen-Disposition wird seit Frühjahr 2002 in Manchester abgewickelt.

Auch der Schmierstoffbereich war von Restrukturierungen, durch die Einführung einer ESSO Mobil Zwei-Marken-Strategie gekennzeichnet. Diese Neuorganisation ermöglichte es, die Marktposition im Automotive- und im Industrie-Bereich in den Segmenten Papier und Energie zu stärken.

Die eigene Rohölverarbeitung in der Raffinerie der OMV AG in Schwechat wurde aus wirtschaftlichen Gründen gegenüber dem Vorjahr um 8% reduziert, der Fertigprodukt-Importanteil bewegte sich auf Vorjahresniveau, die geringe Lohnverarbeitung wurde durch Importe aus benachbarten Ostländern kompensiert.

Im Industriegeschäft mussten im Kraftstoffbereich Absatzverluste gegenüber dem Vorjahr hingenommen werden, der Absatz von Heizölen hingegen ist im Vergleich zur Marktentwicklung positiver verlaufen. Im Bitumen- und Flüssiggasgeschäft konnten die Geschäftsziele margen-und mengenmäßig erreicht werden.

Im Personalbereich stand 2001 die Umsetzung der Funktionalisierung im Vordergrund. Der durch die Funktionalisierung immer stärker werdenden Internationalisierung wurde durch die Einführung eines weltweit einheitlichen Personalbeurteilungssystems, das als Grundlage für die Mitarbeiterentwicklung dient, Rechnung getragen.

Erfreulicherweise wurde im Bereich Safety, Health and Environment, der sich unter anderem der Verbesserung der Arbeitssicherheit, der Gesundheitsvorsorge und dem Umweltschutz widmet, der eingeschlagene Weg durch die Unfallfreiheit aller Funktionen bestätigt.

Rahmenbedingungen

Die Rohölpreise bewegten sich im Laufe des Jahres ungewöhnlich heftig und häufig. Sie hatten für die Marke "Dated Brent" ihren Tiefststand zu Beginn des Jahres bei ca. 16 US Dollar pro Fass und erreichten ihren Jahreshöchststand von ca. 30,5 US Dollar noch im ersten Quartal. Ende des Jahres 2001 lag der Preis bei ca. 19 US Dollar. Von diesen starken Schwankungen des Rohölpreises waren natürlich auch die Produkten- und damit die Pumpenpreise am Verbrauchermarkt betroffen.

Trotz dieser ungünstigen Ausgangssituation hielt sich die Treibstoffpreisdiskussion im Jahr 2001 im Vergleich zum Vorjahr in Tagespolitik und Massenmedien in Grenzen. Nichtsdestotrotz war die Konkurrenz am Tankstellenmarkt unverändert hart, wie tausende Preisänderungen beweisen.

Der Mineralölverbrauch 2001 stieg um ca. 3% gegenüber dem Vorjahr. Im Bereich Ottokraftstoff konnten die Rückgänge des inländischen Treibstoffbedarfes durch ausländische Urlauber, die aufgrund der günstigeren Preise in Österreich tankten, annähernd kompensiert werden. Im Dieselkraftstoffbereich wurde eine Steigerung von ca. 6 % verzeichnet, die auf eine weitere Verschiebung zu Diesel-PKWs und eine Steigerung des Straßentransportaufkommens zurückzuführen ist.

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