O-Ton: Sorge über Massenvernichtungswaffen im Irak begründet harte Haltung Utl:

Aussenmisterin erwartet gemeinsame Haltung der EU in Richtung UN-Resolution=

(Wien-OTS) Ab sofort finden Sie einen O-Ton von Außenministerin Benita FERRERO-WALDNER zum obzit. Thema auf der Homepage des BMaA unter der URL:
http://www.bmaa.gv.at/presseservice/fotoservice/index.html.de

Inhalt: Außenministerin Benita Ferrero-Waldner sagte heute am Rande des informellen Aussenministertreffens in Helsingör / Dänemark, dass sich ann der österreichischen Position nichts geändert hat und dass sie die Bemühungen des UN-Generalsekretärs unterstützt. Der Irak muss die UN-Resolutionen bedingungslos erfüllen. Der Irak muss endlich den UN-Waffeninspektoren bedingungslos den Zutritt gewähren, dass ist die Position des UN-Sicherheitsrates, dass ist auch unsere Meinung und an der hält Ferrero-Waldner nach wie vor fest. Gleichzeitig begrüsste die Aussenministerin die gestrige Aussage von Richard Cheney in der Irak Frage auf einen Alleingang verzichten zu wollen und geht davon aus, dass damit auch eine enge Abstimmung mit den europäischen Partner und den Vereinten Nationen gemeint ist.

Gleichzeitig tritt Ferrero-Waldner dafür ein, weiterhin den Druck auf den Irak aufrechtzuerhalten. Der Irak muss die UN-Resolutionen voll und ganz erfüllen, hier darf es kein Nachgeben geben. Nach Aussage der Aussenministerin, muss uns die Sorge, dass der Irak über Massenvernichtungswaffen verfügt und auch bereit ist, diese einzusetzen, darin bestärken hart zu bleiben. In diesem Zusammenhang geht Ferrero-Waldner auch davon aus, dass die USA den europäischen Verbündeten und der UNO vorher Beweise über den Entwicklungsstand von Massenvernichtungswaffen im Irak, bzw. über kolportierte Verbindungen des Irak zum Al Qaeda Netzwerk zukommen lassen. "Aber eine Entscheidung über das Ob, Was, Wann und Wie, sollte in enger Abstimmung mit den Vereinten Nationen erfolgen", so Ferrero-Waldner die gleichzeitig darauf hinwies, dass die Frage eines Eingreifens noch nicht entschieden ist. Sie erwartet aber eine gemeinsame Haltung der EU in Richtung einer Resolution des UN-Sicherheitsrates (Schluss).

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