Böhacker: Anhebung des steuerfreien Existenzminimums ab 2003

Umsatzsteuerliche Erleichterung für Hochwasseropfer prüfen

Wien, 2002-08-30 (fpd) - NAbg. Hermann Böhacker, Finanz- und Budgetsprecher der Freiheitlichen, sprach sich heute deutlich für eine Anhebung des steuerfreien Existenzminimums ab Jänner 2003 auf monatlich 1.000 Euro, als deutliches Signal für eine steuerliche Entlastung der kleinen Einkommen und als Konjunkturbelebungsspritze aus. Diese Entlastung habe gleichermaßen für Arbeitnehmer und Unternehmer zu gelten. Darüber hinaus sollten aber auch umsatzsteuerliche Erleichterungen für die Beseitigung der dramatischen Hochwasserschäden geprüft werden. *****

Leistungen des Bau- und Baunebengewerbes, die für die Beseitigung der Hochwasserschäden erbracht werden, könnten für einen befristeten Zeitraum von der Umsatzsteuer - jedoch nur für die anteiligen Arbeitskosten und nicht für die Materiallieferung - befreit werden. Die Wettbewerbsfähigkeit der klein- und mittelständischen Unternehmen gegenüber der "organisierten Nachbarschaftshilfe" würde damit deutlich erhöht, die offizielle Wirtschaft angekurbelt und tausende Arbeitsplätze gesichert oder neu geschaffen, sagte Böhacker.

Gerade die derzeit nicht gerade blühende Bauwirtschaft würde durch diese Umsatzsteuerbefreiung, vor allem in den betroffenen Regionen, wesentliche Impulse erhalten, die Katastrophengeschädigten könnten massiv entlastet werden und die "Schwarzarbeit" würde beträchtlich zurück gedrängt werden, schloß Böhacker. (Schluß)

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