Deutliches Minus bei Motorradunfällen!

Wien (OTS) - Im Jahr 2002 verunglückten in Österreich bisher 71 Motorradfahrer tödlich. Im Vergleichzeitraum des Vorjahres waren 85 Todesopfer zu beklagen. Das bedeutet zwar einen deutlichen Rückgang um 16%, trotzdem muss noch viel für die Sicherheit der Motorradfahrer getan werden. Anzusetzen ist einerseits bei den ca. 10-15% risikofreudigen Bikern, die zu mehr Sicherheitsreserve motiviert werden müssen, andererseits auch bei den Straßenerhaltern, da z.B. die Problematik der scharfkantigen Leitschienenstehen noch immer nicht zufriedenstellend gelöst wurde und nicht zuletzt auch bei den Autofahrern, die immerhin etwa ein Drittel der tödlichen Motorradunfälle verschulden. Besonders krass fällt hier das oft katastrophale Abstandverhalten von Autofahrern auf. Viele wissen offenbar nicht, dass hinter einspurigen Kraftfahrzeugen ein deutlich größerer Abstand - nämlich der gesamte Anhalteweg - einzuhalten ist. Schließlich muss auch damit gerechnet werden, dass ein voranfahrender Biker zu Sturz kommen kann. Außerdem haben moderne Motorräder dank besonders griffiger Reifen auf guter Fahrbahn einen deutlich kürzeren Bremsweg als Autos.

Besonders deutliche Rückgänge tödlicher Motorradunfälle sind in den Bundesländern Oberösterreich (bisher minus 38%) und Steiermark (minus 20%) zu verzeichnen.

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