Sima zu 38. Panne in Temelin: Nun wird es selbst der Chefin der tschechischen Atom-Aufsichtsbehörde zu viel!

Fast kein Tag ohne Panne: Wo bleiben die versprochenen Massnahmen der Regierung?

Wien (SK) "Fast kein Tag ohne Panne in Temelin", kommentierte SPÖ-Umweltsprecherin Ulli Sima den heute bekannt gewordenen mittlerweile 38. Zwischenfall in Temelin. "Nun werden selbst der Chefin der tschechischen Aufsichtsbehörde Dana Dravova die Abschaltungen langsam zu viel, dabei hat sich diese in der Vergangenheit nie durch Temelin-kritische Aussagen ausgezeichnet, im Gegenteil", so Sima. Hingegen dürften die zahlreichen Pannen für die österreichische Bundesregierung offensichtlich kein Anlass zur Sorge sein, denn sie ist bis heute der Öffentlichkeit jegliche Information über Maßnahmen in Sachen Temelin seit den tschechischen Wahlen im Juni schuldig geblieben. "Wie von vielen Atomgegner befürchtet, wiederholen sich in Block 2 die zahlreichen Probleme von Block 1. So musste der zweite Reaktor, der dem ersten baugleich ist, nun wegen eines Turbinen-Problems abgeschalten werden. Die Turbine war von Beginn an auch das Sorgenkind in Block 1", so Sima. Die Umweltsprecherin forderte von der Bundesregierung die Bekanntgabe der nächsten konkreten Schritte und einen Zeitplan zur Umsetzung der überfälligen Maßnahmen in Sachen Temelin. **** (Schluss) ns/mm

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