Scheele und Jäger bei UNO-Weltgipfel: Rolle der Parlamente bei Gipfeln stärken

Wien (SK) "Es geht uns darum, Nachhaltigkeit als Prinzip in möglichst vielen Lebensbereichen umzusetzen. Im Umgang mit Wasser, Energie, Gesundheit - insbesondere in Bezug auf Aids, die Landwirtschaft und die Artenvielfalt - in all diesen Bereichen ist klar, dass wir nicht auf Kosten kommender Generationen wirtschaften können", erklärte die niederösterreichische SPÖ-Europaabgeordnete Karin Scheele am Donnerstag anlässlich der Eröffnung des Parlamentarischen Treffens beim UNO-Weltgipfel in Johannesburg. "Die Rolle der Parlamente bei Gipfeln dieser Art muss gestärkt werden. Es sind die Parlamente - auf nationaler wie supranationaler Ebene, die die Regierungen bei der Umsetzung von internationalen Übereinkünften beobachten und kontrollieren können - und die mögliche Versäumnisse in der Öffentlichkeit darstellen", erklärte die entwicklungspolitische Sprecherin der SPÖ Inge Jäger in Johannesburg. ****

Das interparlamentarische Treffen findet heute und morgen in Johannesburg statt. "Die nationalen Regierungen müssen im Interesse ihrer eigenen Glaubwürdigkeit innerhalb der UNO Druck machen, um die Parlamente bei Gipfeltreffen stärker zu verankern", forderte Jäger.

Themen beim interparlamentarischen Treffen in Johannesburg sind die "Nachhaltige Entwicklung als Basis für die Sicherheit des Menschen", die "Verbesserung des internationalen Rahmens für nachhaltige Entwicklung" sowie die "Neue Partnerschaft für Afrikas Entwicklung (NEPAD) und andere neue Formen von Partnerschaften für Entwicklung". (Schluss) wf/mm

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