INTERREG-Vertrag "Grüner Einkauf am Bodensee" unterzeichnet

LH Sausgruber: Land, Gemeinden und Partnerländer forcieren die ökologische Beschaffung

Bregenz (VLK) – Der Vertrag für das INTERREG IIIA-Projekt "Grüner Einkauf am Bodensee" wurde heute, Donnerstag, im
Landhaus in Bregenz unterzeichnet. Auf Initiative des
Vorarlberger Umweltverbandes haben sich die Städte
Konstanz, St. Gallen und Ravensburg sowie die 96
Vorarlberger Gemeinden das Ziel gesetzt, "den Einsatz umweltfreundlicher Produkte zu forcieren", erklärte
Landeshauptmann Herbert Sausgruber. ****

In diesem von der EU und den Ländern geförderten INTERREG-Projekt entwickeln die Partner gemeinsam
Instrumente und Arbeitsbehelfe für den umweltfreundlichen
Einkauf in den kommunalen Verwaltungen. Landeshauptmann
Sausgruber betonte neuerlich, dass "starke Regionen,
föderative Strukturen und eine intensive Zusammenarbeit
unter den Grenzregionen wichtige Voraussetzungen für den Europäischen Integrationsprozess darstellen". Die Gemeinschaftsinitiative INTERREG IIIA "Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein" leistet dazu einen zielführenden Beitrag.

Das Projekt "Grüner Einkauf am Bodensee" wurde aus den
vom Land Vorarlberg zu vergebenden EU-Mitteln (aus dem
Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung) mit 94.550
Euro unterstützt. Das Interesse des Landes Vorarlberg an
diesem Projekt kurz zusammengefasst:

-Den Partnerländern ist ein umweltfreundliches
Beschaffungswesen in der Öffentlichen Verwaltung ein großes Anliegen (starke Signalwirkung in Richtung eines
nachhaltigen Umweltbewusstseins im Bodenseeraum).
-Das Projekt entspricht den Intentionen der Bodensee Agenda
21 und trägt zur Umsetzung dieses Entwicklungsleitbildes
bei.
- Durch das Projekt wird eine bessere grenzüberschreitende Zusammenarbeit zwischen den Behörden erreicht.
-Ein Umwelt- und Qualitätsmanagement im
Dienstleistungsbereich für das Beschaffungswesen der
Verwaltungen liegt im öffentlichen Interesse.

Vorarlberg pflegt bilaterale und multilaterale Kontakte

Für Landeshauptmann Sausgruber fügt sich das neue INTERREG-Projekt in das dichte Netz von Kontakten, die
Vorarlberg zu seinen Nachbarn pflegt - wie etwa in den
verschiedenen Fachkommissionen der Arbeitsgemeinschaft der Alpenländer (ARGE ALP) und der Internationalen
Bodenseekonferenz (IBK) – hervorragend ein. Mit dem
Fürstentum Liechtenstein und den Schweizer Kantonen
Graubünden und St. Gallen bildet Vorarlberg die
Internationale Regierungskommission Alpenrhein. Regelmäßige Treffen dienen der Koordination jener Belange, die mit dem
Fluss mittelbar oder unmittelbar zu tun haben
(Hochwasserschutz, Wasserkraftnutzung, Grundwasserfragen, Wassergüte, Fischereirechte). Eine enge Zusammenarbeit auf Beamtenebene wird mit den Nachbarn Bayern und St. Gallen
sowie Liechtenstein gepflegt. Dabei geht es um aktuelle grenzüberschreitende Fragen (Gewerbe, Dienstleistung,
Bildung, Umwelt, Verkehr etc.)
(ug/dig,nvl)

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