Fischer zu Naher Osten: Politische Probleme "nicht mit Kriegshandlungen lösen"

Wien (SK) Besorgt in zweifacher Hinsicht zeigte sich Nationalratspräsident Heinz Fischer am Donnerstag in einer Pressekonferenz angesichts der Entwicklungen im Nahen Osten. Das Verhältnis zwischen Israel und den Palästinensern werde "immer schwieriger". Selbstmordattentate seien "unakzeptabel und entsetzlich", aber auch Opfer von Militäraktionen seien etwas Entsetzliches. Auch ein möglicher militärischer Angriff auf den Irak bereitet dem Nationalratspräsidenten Sorge. Bereits eine Irak-Intervention mit UNO-Mandat wäre - trotz Verrechtlichung -problematisch. Ohne UNO-Mandat wäre ein Vorgehen "noch problematischer und Besorgnis erregender". Man sollte sich zu Beginn des 21. Jahrhunderts doch sehr bemühen, "ein politisches Problem nicht durch die Eröffnung von Kriegshandlungen zu lösen". Fischer erklärte weiter, dass Österreich hier "mäßigend und mahnend" wirken und auf die Satzungen der UNO hinweisen solle. **** (Schluss) hm

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