Böhacker: Edlinger`s Steuerreform schadet Wirtschaftsstandort Österreich

Wien, 2002-08-29 (fpd) - Ult.: Steuerprivilegien stammen von SP-Finanzministern =

Die Vorschläge von Alt-Finanzminister Rudolf
Edlinger eine Steuerreform aus der Abschaffung von sogenannten Steuerprivilegien zu finanzieren schaden dem Wirtschaftsstandort Österreich, gefährden massiv Arbeitsplätze, zeigen von einer massiven Unkenntnis des österreichischen Steuerrechts und würden einen Rückfall in die fatale sozialdemokratische Schuldenfalle bedeuten, sagte heute NAbg. Hermann Böhacker, Finanz- und Budgetsprecher der Freiheitlichen. *****

Jahrelang hätte Edlinger als Finanzminister Zeit gehabt, all die jetzt von ihm so vehement kritisierten sogenannten Steuerprivilegien abzuschaffen, dies habe er aber offensichtlich verschlafen. "Bezeichnend für die Unsinnigkeit der Edlinger Vorschlage ist, daß er etwa durch die Besteuerung von Spekulationsgewinnen aus Aktien eine Steuerreform finanzieren will. Die dramatischen Kursverluste auf den Börsen zeigen, daß aus diesem Titel kein müder Euro für eine Steuerreformfinanzierung zu holen sein wird", so Böhacker wörtlich.

Angesicht der weltweiten konjunkturellen Rahmenbedingungen und der noch nicht abschätzbaren Hochwasserschäden sei für 2003 eine umfassende Steuerreform derzeit nicht finanzierbar, was aber nicht bedeute, daß die Bundesregierung nicht weiterhin an einer Steuerreform intensiv weiterarbeiten werde, schloß Böhacker. (Schluß)

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